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Gegen Mittag des ersten Tages beißt ein großer Fisch an. Santiago kann ihn nicht in das Boot ziehen, stattdessen zieht der Fisch das Boot. So vergehen zwei Tage und zwei Nächte des Kampfes, in denen der alte Mann den Zug des Fisches und das schneidende Seil allein mit seinen Händen hält. Am dritten Tag des Leidenswegs beginnt der Fisch das Schiff zu drehen, was dem Fischer seine Erschöpfung anzeigt. Santiago, dessen Kräfte am Ende sind, schafft es, den Fisch mit der Harpune zu erlegen.
Während des weiteren Heimwegs wird eine Vielzahl von Haien von dem Blut angezogen, das der Fisch verliert. Mit einem Knüppel versucht er sie zu erschlagen, was aber nur bedingt glückt. Nachts reißen die Haie alles Fleisch vom Körper des Fisches, Santiago bleibt nur das blanke Skelett. Schließlich erreicht er vor der Morgendämmerung des vierten Tages den Hafen.
Zum Regisseur: Alexander Petrov ist 1957 im russischen Prechistoe geboren. Er studiert zunächst an der Kunsthochschule in Yaroslav. 1976 wechselt er an das Filminstitut VGIK in Moskau und arbeitet als Zeichner an Animationsfilmen. Er studiert unter Anleitung von Professor Ivan Ivanov-Vano. Anschließend arbeitet er in Filmstudios in Yerevan , Moskau und Sverdlovsk. 1988 macht er seinen Abschluss bei Fjodor Chitruk und Yuri Norstein. Er arbeitet als Art Director bei zehn Filmen, bevor er 1990 sein Regiedebüt mit "The Cow" hat, der prompt für den Oscar nominiert wird. Für "The Dream of a Ridiculous Man" von 1992 erhält er zahlreiche Hauptpreise. "Der alte Mann und das Meer" erscheint im Jahr 1999, dem 100. Geburtsjahr Hemingways. Der aus etwa 29.000 handgemalten Einzelbildern gefertigte Film gewinnt am 26. März 2000 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm.







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