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KurzSchluss

"KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

> 10. September > "Der erste Januar"

12/07/04

"Der erste Januar"

Ein Kurzfilm von Julien Cunillera
(Frankreich - 2002 - 15 Min.40)

Regie und Buch : Julien Cunillera
Kamera: Olivier Chambon, Jérôme Olivier, Guillaume Brault
Schnitt: Alexis Drai, Hélène Demongeot
Ton: Alexandre Andrillon, François Guillaume, Joséphina Rodrigues
Produktion: Les Films du Petit Poisson
Mit: Lei Dinety, Laetitia Da Costa, Serkan Dogan, Yuya Akahoshi, Daniel Martinez


Synopsis : Es ist der erste Tag des Jahres, und die Kamera begleitet eine junge Frau 24 Stunden lang bei ihrem Tagesablauf. Sie wäscht sich, frühstückt, telefoniert mit Bekannten und trifft Verabredungen für den Abend. In der Bahn auf dem Weg zur Arbeit trifft sie einen jungen Mann, dem sie später auf einer Party wieder begegnet. Die beiden landen in seinem Bett, doch früh am Morgen verlässt sie ihn und macht sich auf den Weg nach Hause. In den leeren Straßen wird sie von der Einsamkeit eingeholt.

"Der erste Januar" ist ein unaufdringlicher Film, der sich besonders durch die realitätsnahe Darstellung der Figuren auszeichnet und sich nicht scheut, das Banale zu thematisieren. Dabei entsteht das Porträt einer jungen Frau, die auf der Suche nach Nähe und Geborgenheit nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft und für die mit dem ersten Januar erneut ein Jahr der Ungewissheit beginnt.

Biographie :
Schauspieler und Regisseur Julien Cunillera drehte 1995 seinen ersten Kurzfilm "Ali et Aylin". Es folgten "Mademoiselle Justyna" (1996), "Mesut et ses frères", "La Fiancée" (1997), der u.a. auf dem Festival Côté-Court in Pantin ausgezeichnet wurde, und "Faisons un rêve" (1999).

Erstellt: 12-07-04
Letzte Änderung: 12-07-04