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Der neue spanische Film

Almodovar auf ARTE: Erfahren Sie mehr über seine Filme!

Der neue spanische Film

04/09/08

Der neue spanische Film 

14.09.2007 ab 22.10 Uhr


Ob als Heimatort von internationalen Stars wie Antonio Banderas und Penélope Cruz oder begehrter junger Regisseure wie Alejandro Amenábar Spanien schreibt wieder große Filmgeschichte. ARTE begibt sich auf die Spuren des Erfolgs dieser neuen Welle, der "nueva ola".

30 Jahre nach Francos Tod und nach Jahren der von Madrid ausgehenden Kulturbewegung, der Movida, hat Spanien sich gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell so stark entwickelt, dass sich manches europäische Land eine Scheibe davon abschneiden möchte. Wenn es stimmt, dass das Filmschaffen eines Landes dessen gesellschaftliche Verfassung getreu widerspiegelt, dann sagen die spanischen Filme in der Tat viel über die Kultur des Landes aus. Umgekehrt gilt, dass die spanische Gesellschaft, in der sich eine neue, vom Erbe der Movida befreite Generation von Filmemachern entwickelt hat, Antworten auf die Frage nach der neu entfachten Vitalität des Filmschaffens liefert.

Der ARTE-Themenabend zeigt einen der ersten Erfolgsfilme von Pedro Almodóvar, gefolgt von einer Dokumentation über den neuen spanischen Film.



22:10     La nueva ola – Spaniens neues Kino
Dokumentation, Frankreich 2007, 52 Min, Erstausstrahlung
Regie: François Hubert-Rodier

Die Dokumentation widmet sich der "neuen Welle" im spanischen Kino. Junge Regisseure treten die Nachfolge von Almodóvar oder Trueba an und schaffen Filme, die die Realität ihres Landes auf ganz unterschiedliche Weise widerspiegeln. Wer sind die Protagonisten dieser neuen Bewegung und von welchen Einflüssen sind sie geprägt?

Wer sind die Akteure des neuen spanischen Films? Um welche Filme handelt es sich, was charakterisiert sie und was sind ihre Ansprüche? Um diese Fragen zu beantworten, lässt die Dokumentation die Protagonisten dieser neuen Bewegung zu Wort kommen. Die wichtigsten Etappen der Geschichte des spanischen Films werden aufgezeigt, wobei das Augenmerk auf die Vorläufer der "neuen Welle" - Regisseure wie Almodóvar, Bigas Luna oder Fernando Trueba - gelegt wird. So lässt sich sowohl die Strecke ermessen, die die Kinder der Movida zurückgelegt haben, als auch die Vitalität und Eigenständigkeit des neuen spanischen Films erkennen.

Trotz der Übermacht des amerikanischen Films auf dem spanischen Markt und der oft beschränkten Budgets, bringen die selbstbewussten jungen Filmemacher originelle Werke mit ganz unterschiedlichen Handschriften hervor. Der neue spanische Film ist sowohl fest in der gesellschaftlichen und kulturellen Realität eines Landes, das durch seine historisch gewachsenen regionalen Unterschiede gezeichnet ist, verankert als auch fantastisch-pittoresk. Er ist international anerkannt und hat sich seinen festen Platz im europäischen Filmschaffen erobert.



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Erstellt: 29-08-07
Letzte Änderung: 04-09-08