Das iranische Staatsfernsehen strahlte vergangene Woche eine öffentliche Beichte der Iranerin aus. Darin gestand die Frau Ehebruch. Außerdem gab sie zu, in die Ermordung ihres Ehemanss verwickelt zu sein.
Menschenrechtsorganisationen und auch ihr Anwalt sind überzeugt, die Aussagen seien durch Folter erzwungen worden. Am Dienstag hatte Teheran den Westen aufgefordert, sich nicht in den Fall der zum Tod durch Steinigung verurteilten Sakine Mohammadi-Aschtiani einzumischen. Eine Freilassung schloss der Sprecher des Außenministeriums, Ramin Mehmanparast aus.
Als ihr Anwalt war Mohammed Mostafaei im Iran bedroht worden. Er konnte in die Türkei flüchten und ist nun in Berlin. Nun hofft er, dass Sakine Mohammadi Aschtiani freigelassen wird. Er ist sicher, der internationale Druck hindert Teheran daran, sie zu steinigen. Unser Reporter Kolja Kandziora hat Mohamed Mostafei getroffen.







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