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ARTE Reportage

Das internationale Nachrichtenmagazin. Jeden Samstag um 18.20 Uhr. Im Wechsel moderiert von Andrea Fies und William Irigoyen.

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06.10.2004 um 22.00: ARTE REPORTAGE - 05/10/04

Die Beiträge

Afghanistan: Alle an die Urne
Von Michel Dumont und Eric Bergeron - ARTE GEIE. Deutsch-französische Erstausstrahlung 2004

Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes wählt das afghanische Volk seinen Präsidenten direkt: 18 Kandidaten bewerben sich um das Amt, darunter eine Frau, Doktor Massouda Jallal.


Vor drei Jahren noch herrschten die Taliban, die islamistischen Diktatoren. Nun geht das Land die ersten Schritte in Richtung einer Demokratie. Unsere Reporter begleiteten die wichtigsten Kandidaten für die afghanische Präsidentschaft und berichten über die in vielen Aspekten erstaunliche und für westliche Augen überraschende Wahlkampagne.

Afganistan: Das Erbe Massouds
Von Michel Dumont und Eric Bergeron - ARTE GEIE. Deutsch-französische Erstausstrahlung 2004

Drei Jahre nach dem Attentat, das ihn tötete, ist General Ahmad Sha Massoud der Nationalheld der Afghanen. Viele berufen sich auf ihn und seine Ideen - vor allem natürlich im Wahlkampf.

Die Plakate mit seinen Bildern sind mitunter zahlreicher und größer als die des amtierenden Prasidenten Hamid Karzai. Doch wer tritt nun wirklich Massouds politisches Erbe an? Michel Dumont, Erik Bergeron und Tarik Sarem klären uns in ihrer Reportage auf.

Texas – einig Bush-Land
Von Renaud Fessaguet, Manuel Bastien und Pascal Bach - ARTE GEIE. Frankreich 2004 - Deutsch-französische Erstausstrahlung

Texas ist wie eine Festung für die Familie Bush und es gibt keinen Zweifel daran, dass die Texaner ihren George W. mit großer Mehrheit für eine zweite Amtszeit in das Präsidentenamt wählen werden.

Die Interessen der dominierenden Erdölindustrie im zweitgrößten US-Staat spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Erinnerung daran, wie der heute amtierende Präsident als Gouverneur Texas verwaltete. George W. Bush war es, der wie kein anderer Gouverneur in den Vereinigten Staate die Vollstreckung der Todesstrafe in seinem Staat forcierte.

John Kerry, der Herausforderer, verzichtete angesichts der Dominanz des Bush-Clans und seiner Freunde darauf, den Staat Texas im Wahlkampf zu besuchen. Unsere Reporter beleuchten die Gründe für die Herrschaft der Republikaner im sogenannten Lone-Star-State.

Spurensuche in Vietnam
Von Hartmut Idzko - ARTE GEIE / D TV – Deutschland 2004. Deutsch-französische Erstausstrahlung

Die „Tiger Force“ war eine Spezialeinheit im Vietnam-Krieg, die speziell für Guerilla-Kämpfe eingesetzt wurde. Ihre Mitglieder wurden zu besonderer Brutalität gedrillt. Jetzt erst sind die Aktivitäten der „Tiger Force“ in ihrem ganzen Ausmaß bekannt geworden.

Sie überbieten in ihrer Grausamkeit die Massaker von My Lai. Die US-Armeeleitung hat bislang über 30 Jahre lang darüber geschwiegen. Erst die Berichte ehemaliger Vietnam-Soldaten über ihre Kriegsverbrechen in einer amerikanischen Lokalzeitung schockierten die amerikanische Öffentlichkeit. Die Reporter der Zeitung erhielten für diese Geschichte den diesjährigen Pulitzer-Preis, die höchste Auszeichnung im amerikanischen Journalismus. Die Tiger Force wütete besonders in der Provinz Quang Ngai, einem Dschungelgebiet, das bedeutend für die Versorgung nordvientamesischer Einheiten gewesen ist. US-General Westmoreland befahl den Einsatz der Tiger Force. Arte-Reporter Hartmut Idzko verfolgt mit einem vietnamesischen Historiker die Spuren der amerikanischen Soldaten, Augenzeugen von damals berichten.

Erstellt: 01-10-04
Letzte Änderung: 05-10-04