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"Die Braut trug schwarz" verknüpft traditionelle Motive des Melodrams und des Hitchcock-Thrillers zu einem mitreißenden Film über Liebe, Rache, Schuld und Tod. Der spielerische, zugleich aber formal streng reflektierte Umgang mit verschiedenen Genre-Elementen ermöglicht Truffaut ungewohnte V"Die Braut trug schwarz" verknüpft traditionelle Motive des Melodrams und des Hitchcock-Thrillers zu einem mitreißenden Film über Liebe, Rache, Schuld und Tod. Der spielerische, zugleich aber formal streng reflektierte Umgang mit verschiedenen Genre-Elementen ermöglicht Truffaut ungewohnte Variationen des "amour fou"-Themas, das unter der kriminalistischen Oberfläche des Films zum Motor der Handlung wird. Truffaut hat seiner Hauptdarstellerin Jeanne Moreau bewusst alle Freiheiten gelassen, die Rolle Julies zu interpretieren. Und Moreau hat die Herausforderung angenommen: Sie liefert das ausgefeilte Porträt eines verführerisch traurigen und doch erbarmungslosen Racheengels - jenseits der moralischen Frage nach Schuld oder Unschuld.
Nicht zuletzt lebt der Film auch von seiner Musik. Die Kompositionen von Bernard Hermann, der durch die musikalische Gestaltung in Hitchcocks Filmen bekannt geworden ist, begleiten kongenial die einzelnen Episoden.
Anlässlich des achtzigsten Geburtstags von Jeanne Moreau am 23. Januar zeigt ARTE im Rahmen eines Themenabends die Grande Dame des französischen Kinos in einer Rolle, in der sie alle Facetten ihres schauspielerischen Könnens zeigt.
Den Trailer sehenZu unserem entsprechenden Online-Dossier







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