Mit dem Ergebnis, dass mit Delfinarien, Delfin-Shows und Delfintherapien ein global florierendes Milliardengeschäft entstanden ist. Eine Industrie, für die sich Ric O’Barry verantwortlich fühlt. Seit 38 Jahren engagiert er sich weltweit gegen den Fang von Delfinen, macht die wirtschaftlichen und politischen Interessen öffentlich, die hinter dem Geschäft mit den Tieren stehen.
Was er eines Tages in dem japanischen Küstenort Taiji entdeckte, war sogar für ihn unvorstellbar: Jedes Jahr von September bis März treiben Fischer die Delfine mit ohrenbetäubendem Lärm zum Strand. Dort warten Delfintrainer, die die Tiere auf ihre Tauglichkeit für die weltweiten Delfinarien testen. Die Besten werden von hier aus in die Welt verkauft. Die anderen werden nicht freigelassen, sondern in einer abgelegenen Bucht auf brutalste Weise abgeschlachtet.
Gemeinsam mit dem Regisseur Louie Psihoyos begab sich Ric O’Barry auf eine Undercover-Mission, um diesen Skandal ans Licht zu bringen. Herausgekommen ist ein Dokumentarfilm, der wie ein Krimi wirkt und der in den USA zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Der Film ist gerade in den französischen Kinos angelaufen, am 22. Oktober startet „Die Bucht“ in Deutschland.
Ein Beitrag von Carola Wittrock
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