Die Reportage sehen (real video - 5mn02)
Cohabitations
Den besten Einstieg dieser fünften Ausgabe der Biennale bietet zweifellos das Industriedesign-Labor: Die hier gezeigten Prototypen bieten einen recht umfassenden Überblick über die Forschung in diesem Sektor. Die Ausstellung "Cohabitations" - auf deutsch "Zusammenleben" ist eine Art Manifest der diesjährigen Biennale. Ein Manifest, das für ein Design eintritt, in dessen Mittelpunkt nicht immer der Gegenstand steht. Die computergestützte Suche nach Formen, noch bevor an ihre Verwendung gedacht wird, die Betonung einzelner Stücke, die unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit entworfen wurden: für diese Schwerpunkte zeichnet die französische Designerin Matali Crasset verantwortlich.
Eden, DNS
In der Ausstellung "Eden, DNS" geht es um Design, bei dem der Mensch - zu ästhetischen oder praktischen Zwecken - Lebewesen verändert, sie als lebende Objekte begreift. Das Tabu ist längst gebrochen: ein Beispiel ist Orilag, ein gendesigntes Kaninchen, das vom französischen Institut für Agrarforschung entwickelt wurde: es hat ein Fell wie ein Nerz. Oder - ein anderes Beispiel - die Koï-Karpfen: sie kommen aus Japan, wo sie seit zweihundert Jahre nur wegen ihrer Formen gezüchtet wurden..Die für Städte entwickelte Pflanzenzucht ohne Erde -ein eigenes Ökosystem - ist von der Ethik her gewiss unproblematischer. Das gilt auch für Obst-Tätowierung, die von den Gärtnern in Versailles entwickelt wurde.
Die Design-Biennale von Saint-Etienne hat sich in Europa hat einen Namen als Ort der Forschung und des Experiments gemacht. Die nächste wird 2008 im neuen Design-Zentrum stattfinden.
Die BiennaleBiennale internationale de design
vom 25. November bis zum 03. Dezember 2006
in Saint-Étienne
>> Offizielle Website






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