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Samstag, 9. September 2006, um 20.15 Uhr - 31/08/06

Die Enthüllung

Botticellis "Geburt der Venus" aus dem Jahr 1485 gilt als erste Darstellung der reinen Nackten - vorher war Nacktheit in der Malerei gleichbedeutend mit Sünde und Verderbtheit. Außerdem widmet sich die Sendung Gustave Courbets skandalträchtigem Gemälde "Ursprung der Welt", das eine Vagina zeigt. Ein bereits 1866 entstandenes Lust-Stück, das auch im Zeitalter der Pornografie noch immer zu schocken vermag. "Die gigantischen Tage", das Gemälde einer Vergewaltigung des belgischen Surrealisten René Magritte aus dem Jahr 1928, wird als Sinnbild des Faschismus interpretiert. Und in den 60er Jahren benutzt der Performancekünstler Yves Klein den Körper als "lebenden Pinsel": Er bemalt nicht die Leinwand, sondern veranlasst nackte Modelle, sich darauf zu wälzen. So entstehen die "Blauen Akte".


Wiederholung:
12.09.2006 um 10.50 Uhr



Dokumentationsreihe, Deutschland 2005, SWR
Erstausstrahlung
Regie: Rudij Bergmann

Erstellt: 31-08-06
Letzte Änderung: 31-08-06