16/9 Spielfilm, ARTE F, Frankreich 1981,
Deutsche Synchronfassung
Inhalt
Sieben Jahre ist es her seit der leidenschaftlichen Affäre und der bitteren Trennung zwischen Bernard und Mathilde. Wie es der Zufall will, zieht die mittlerweile verheiratete Mathilde mit ihrem Mann ausgerechnet in das Nachbarhaus von Bernard und seiner Frau in einem Dorf in der Dauphiné. Unvermeidbar, dass man sich hier über den Weg läuft. Die beiden Nachbarspaare kommen sich rasch näher, doch Mathilde sieht die Situation zunächst gelassen. Bei Bernard kommen hingegen schnell die alten Gefühle wieder an die Oberfläche. Mathilde wird bald schwach und die beiden beginnen erneut eine intensive und gefährliche Affäre gegen jegliche gesellschaftliche Regeln.
Für seinen vorletzten Film widmete sich Truffaut nach dem vielschichtigen "Die letzte Metro" wieder einem persönlichen Thema, das ihn immer schon beschäftigt hatte: Die zerstörerische Liebe, die das Leben seiner Figuren total vereinnahmt und unaufhaltbar vernichtet. Wie schon in "Jules und Jim" schockiert er mit der Ehrlichkeit der Darstellung der Gefühle. Die nüchterne Kameraführung und das intensive Spiel von Dépardieu und Ardant verleihen dem Film zusätzlich einen depressiven, klaustrophobischen Ton. Truffauts Film liest sich als eine schockierende Studie über menschliche Besessenheit, aus der er selbst keinen Ausweg zu sehen vermag.Technisher Stab
Regie : François Truffaut
Buch : François Truffaut, Suzanne Schiffman und Jean Aurel Kamera : William Lubtchansky
Ton : Michel Laurent
Musique : Georges Delerue
Schnitt : Martine Barraqué
Produktion : Les Films du Carosse, TF1 Films Production
Künstlerischer Stab
Gérard Depardieu : Bernard Coudray
Fanny Ardant : Mathilde Bauchard
Henri Garcin : Philippe Bauchard
Michèle Baumgartner : Arlette Coudray
Véronique Silver : Madame Jouve
Roger Van Hool : Roland Duget
Philippe Morier-Genoud : der Docteur






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