Sean PENN, Jurypräsident der 61. Filmfestspiele von Cannes, amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. 1991 stand er zum ersten Mal für Indian Runner hinter der Kamera. 1995 drehte er Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße, 2001 Das Versprechen und schließlich Into the wild (2007). Die erste Auszeichnung in Cannes erhielt er 1997 für seine Leistung in She’s so lovely von Nick Cassavetes, dann wurde er 2003 als bester Schauspieler für Mystic River von Clint Eastwood mit dem Oskar ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er in Venedig die „Coppa Volpi“ für den besten männlichen Darsteller in 21 Gramm (2004) von Alejandro González Iñárritu.
Portrait von Sean Penn, der Rebell / Filmkritiken: The Assassination of Richard Nixon
Sergio CASTELLITTO, italienischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Am Anfang seiner Karriere steht der Film Il Generale dell'armata morte (1983) von Luciano Tovoli. Er verkörperte zahlreiche Rollen, unter anderem in La stella che non c'è - The Missing Star von Gianni Amelio, Va Savoir von Jacques Rivette, Bella Martha von Sandra Nettelbeck und Ne quittez pas! von Arthur Joffé. Sein Regie-Debüt war Libero Burro (1998), später drehte er Don’t move. 2007 spielte er in Laguna von Dennis Berry und in Il Regista di matrimoni – Der Regisseur der Hochzeit von Marco Bellocchio.
Natalie PORTMAN, israelisch-amerikanische Schauspielerin. Mit nur zwölf Jahren erhielt sie die weibliche Hauptrolle in Léon, der Profi von Luc Besson. Dann folgte ein Film nach dem anderen: Heat von Michael Mann, Mars Attacks! von Tim Burton 1996, Alle sagen: I love you von Woody Allen. 1999 spielte sie in Star Wars – Die dunkle Bedrohung von George Lucas. 2006 machte sie in V wie Vendetta von James McTeigue erneut einen Abstecher ins Science-Fiction-Genre und spielte an der Seite von Norah Jones in My Blueberry Nights von Wong Kar-Wai.
Inoffizielle Website von Nathalie Portman
Alfonso CUARON, mexikanischer Regisseur. Sein Aufstieg in Hollywood begann 1993 mit seinem zweiten Film A Little Princess, kurz darauf folgte die Verfilmung des Romans von Charles Dickens Große Erwartungen (1998). 2003 drehte er den dritten Teil der Harry Potter-Saga, Harry Potter und der Gefangene von Askaban, 2006 den futuristischen Thriller Children of Men.
Filmkritiken: Der Kollektivfilm Paris, je t’aime
Apichatpong WEERASETHAKUL, thailändischer Regisseur. Nach einer Reihe von Kurzfilmen, u. a. Bullet, und dem experimentellen Dokumentarfilm Mystical Object At Noon (2000) folgte eine Spielfilm-Trilogie: Blissfully Yours (2002 in Cannes ausgezeichnet mit dem Preis „Un Certain Regard“), Tropical Malady (Preis der Jury in Cannes 2004) und Syndromes and a Century (Spitalreife im Doppelpack), (2006 für die 63. Filmfestspiele von Venedig nominiert).
Portrait von A. Weerasethakul
Alexandra Maria LARA, deutsche Schauspielerin. Spielte schon im Alter von 16 Jahren in TV-Filmen. Der Durchbruch gelang ihr mit der Darstellung von Hitlers Sekretärin Traudl Junge in Der Untergang von Oliver Hirschbiegel. 2007 spielte sie an der Seite von Harvey Keitel und Bruno Ganz in Dust of Time von Theo Angelopoulos und verkörperte die Geliebte von Ian Curtis, dem Sänger der Rockband Joy Division, in Control von Anton Corbijn (2007).
Offizielle Website von Alexandra Maria Lara
Rachid BOUCHAREB, französischer Regisseur. Sein dritter Film, Poussières de vie (1995), erhielt eine überraschende Oskarnominierung für den besten ausländischen Film. 2001 wurde er für Little Senegal für den Goldenen Bären auf der Berlinale nominiert. Doch sein größter Erfolg war Indigènes (Days of Glory) (2006 in Cannes für die Goldene Palme nominiert), dieser Film wurde dort mit dem männlichen Darstellerpreis ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk wurde Bouchareb 2006 von der französischen Gesellschaft der Dramatiker und Komponisten (SACD) der Henri-Jeanson-Preis verliehen.
Jeanne Balibar, französische Schauspielerin. Ihre Filmkarriere begann 1992 in Filmen von Arnaud Desplechin (La Sentinelle – Die Wache, Comment je me suis disputé – Ich und meine Liebe) und Jean-Claude Biette (Trois Ponts sur la rivière, Saltimbank). Später spielte sie in Filmen von Jacques Rivette (Va savoir, Ne touchez pas à la Hache – Die Herzogin von Langeais) und Olivier Assayas (Clean, Noise, Fin août, début septembre - Das Ende der Unschuld) und erhielt für ihre Rolle in Das Ende der Unschuld den Preis für die beste Darstellerin beim Filmfestival von San Sebastián.
Jeanne Balibar auf ARTE
Marjane Satrapi, iranische Drehbuchautorin, Illustratorin und Regisseurin. Ihr erster Animationsfilm Persepolis erhielt 2007 in Cannes den Preis der Jury und wurde ein internationaler Erfolg. Er erhielt im Folgejahr zwei Césars (Bester Erstlingsfilm und Beste Verfilmung) und wurde 2008 für den Oscar für den besten Animationsfilm nominiert. Der Comic Persepolis, der als Vorlage für den Film diente, wurde in 23 Sprachen übersetzt und erzählt die Geschichte ihres Heimatlands Iran in ihrer Kindheit und Jugend in den 1980er- und 90er-Jahren.
Offizielle Website von Persepolis
Fatih AKIN, deutscher Regisseur, Jurypräsident der Reihe „Un certain Regard“. Entwurzelung und Immigration sind die zentralen Themen seines Werks, wie beispielsweise in Solino (2002), Gegen die Wand, ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären im Jahr 2004 und Kebab Connection (Drehbuch 2005, Regie: Anno Saul). 2005 drehte er den Dokumentarfilm Crossing the bridge - the sound of Istanbul und gewann 2007 den Drehbuchpreis der Filmfestspiele von Cannes für den Film Auf der anderen Seite.







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