Hamburg
Kolumnist DIE ZEIT, DeKrPr*, Moderator und Sprecher der Jury der Krimiwelt
krimibestenliste@ToGohlis.de
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In der Wochenzeitung DIE ZEIT schreibe ich seit Januar 2001 eine regelmäßige Krimikolumne.
Volker Albers
Hamburg
Hamburger Abendblatt, Herausgeber „Schwarze Hefte“, DeKrPr*
volker.albers@abendblatt.de
Volker Albers, Jahrgang 1954, mag es spannend seit früher Jugend. Schuld daran ist Jerry Cotton... Schicksal! Nach Literaturwissenschafts- und Psychologiestudium freier Mitarbeiter für Zeitungen, Zeitschriften und Agenturen. Seit vielen Jahren Redakteur beim Hamburger Abendblatt. Herausgeber verschiedener Krimianthologien (u.a. "Tod am Kai", Rowohlt), der „Schwarzen Hefte“ (eine Reihe mit Kurzkrimis aus Hamburger Stadtteilen) und Mitglied der Jury des Deutschen Krimipreises.
Andreas Ammer
Berg
„Druckfrisch“, Dlf, BR, DeKrPr*
andyammer@aol.com
Geboren 1960, München. Lebt in Berg am Starnberger See. Studium der Germanistik, Philosophie & Geschichte der Naturwissenschaften, Promotion 1990, 1989-91 wissenschaftlicher Angestellter & Lehrbeauftragter an der LMU-München, seitdem im Wechsel freier Autor, Universitätsdozent, Fernsehjournalist & Regisseur (u.a. ARD-Kulturmagazine; Spiegel-TV, zahlreiche TV-Reportagen).
Seit 2003 Realisator der ARD-Literatursendung „druckfrisch“. Daneben zahlreiche Hörspiel- & Theaterproduktionen. Diverse nationale & internationale Auszeichnungen. Darunter als einziger Autor zweifacher Gewinner des „Hörspielpreises der Kriegsblinden“.
Sven Boedecker
Zürich
Sonntagszeitung
sven.boedecker@sonntagszeitung.ch
Geboren 1963 in Frankfurt am Main. Studium der Amerikanistik, Anglistik und Germanistik in Mainz und Washington, D.C. Nach einigen Jahren als freier Journalist ab 1998 Kulturredakteur bei „Die Woche“ in Hamburg. Nach deren Einstellung im Jahr 2002 Wechsel in gleicher Funktion und mit den Schwerpunkten Literatur, Buchmarkt, Film zur „SonntagsZeitung“ nach Zürich.
Der erste Kriminalroman, an dessen Lektüre ich mich bewußt erinnere, war „Kaltblütig“ von Truman Capote. Ich hatte ihn im Bücherschrank meiner Eltern gefunden und zu lesen begonnen, weil auf dem Umschlag etwas von einem vierfachen Mord stand. Dass es sich dabei um einen Tatsachenroman handelte, habe ich erst viel später erfahren. Seither bin ich von diesem Genre nie mehr losgekommen und bedaure heute am meisten, daß der Noir-Roman praktisch verschwunden ist.
Andrea Fischer
Berlin
Kolumnistin Tagesspiegel, Ex-Gesundheitsministerin
mail@andrea-fischer.de
Angefangen hat es mit den Krimis von Sjöwall/Wahlöö, sie waren mein Eintritt in die Krimiwelt, in der ich mich aber rasch von den politischen Pamphleten zur Unterhaltung weiter bewegte, von den Klassikern Chandler, Macdonald und Simenon über Paco Ignacio Taibo II bis hin zu den starken Frauen der Marcia Muller und Sarah Paretsky.
Geboren 1960, Lehre und Arbeit als Druckerin, Studium der Volkswirtschaftslehre, wissenschaftliche Arbeit, daneben immer politisches Engagement. Ab 1994 war ich für Bündnis 90/ Die Grünen für acht Jahre im Bundestag, davon zweieinhalb Jahre als Bundesministerin für Gesundheit. Es folgte ein Intermezzo als Moderatorin der Fernsehsendung Grüner Salon auf n-tv. Seit 2004 arbeite ich in der Geschäftsleitung der IFOK GmbH, einem Beratungsunternehmen, das sich auf moderne Beteiligungsverfahren spezialisiert hat.
2001 fragte mich der Tagesspiegel in Berlin, ob ich nicht in einer regelmäßigen Kolumne andere Menschen an meiner Liebe zum Kriminalroman teilhaben lassen wolle. Seitdem lese ich mehr Krimis denn je und wähle für die Kolumne bevorzugt Bücher aus, die den Lesern nicht auf den hohen Stapeln in den Buchhandlungen begegnen, sondern suche nach den noch nicht ausgetretenen Wegen in der KrimiWelt, hin und wieder auch in einem Beitrag für Deutschlandradio Kultur.
Fritz Göttler
München
Süddeutsche Zeitung
fritz.goettler@sueddeutsche.de
Geboren 1954, Studium Germanistik, Geschichte, Soziologie (offiziell) und Kino, Kino, Kino (inoffiziell). Dazu serienweise Krimis, die roten Goldmanns, die gelben Ullsteins. In den Achtzigern Arbeit im Münchner Filmmuseum, danach Sachbuchredakteur, schließlich Filmredakteur in der Süddeutschen Zeitung. Starke Vorliebe, vom Kino her, für Hard-boiled-Literatur, als Quelle moderner Poesie.
Michaela Grom
Heidelberg, z. Zt. Kairo
SWR
MichaelaGrom@web.de
michaela.grom@swr.de
Geboren 1962 in Heidelberg. Von klein auf ziemlich biblioman. Studium der Germanistik in Heidelberg. Um der Theorie dann auch Praxis beizufügen Studium an der Musikhochschule Stuttgart. Nach einer Zwischenzeit bei der Sprechergruppe „Textett“, dann Praktikum beim damaligen Süddeutschen Rundfunk. Begeisterung fürs Radiomachen. Als Moderatorin und Redakteurin seither beim SDR, der später zum SWR wurde. Schwerpunktmäßig im Kulturbereich tätig, vor allem: Bücher, häufig und immer häufiger: Krimis. Seit Sommer 2001 einen Grossteil des Jahres in Kairo lebend. Das ist Spannung pur.
Lore Kleinert
Bremen
Radio Bremen, Jury Bremer Krimipreis
lore.kleinert@radiobremen.de
Kommissar Maigret und Miss Marple waren die ersten, die mein Interesse auf den Blick hinter die Fassaden von Biederkeit und Ordnung lenkten. Eric Ambler und Nicolas Freeling sorgten dafür, dass die Lust am Krimilesen nicht mehr einschlief, und mein erster Krimitipp galt schließlich Marcia Muller. Nach dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft, Psychologie und Theaterwissenschaft habe ich an verschiedenen Universitäten gelehrt und geforscht und als freie Journalistin gearbeitet. Seit 1986 bin ich Redakteurin bei Radio Bremen, und obwohl auch Theater, Kunst und Kino eine große Rolle spielen, bin ich den Krimis treu geblieben; als Leiterin der Kulturabteilung von NordwestRadio bin ich in der Jury des Radio Bremen-Krimipreises, der seit 2001 während des Bremer Krimifestivals PrimeTimeCrimeTime im September verliehen wird.
Thomas Klingenmaier
Stuttgart
Stuttgarter Zeitung
tklpost@web.de
Geboren 1960 in Heilbronn. In mir erwachten früh Zweifel, ob die großelterliche Mahnung, harte Arbeit pflastere den Weg zum glücklichen Leben, noch zeitgemäß sei. Die Suche nach unentdeckten Erbtanten im Familienstammbaum blieb erfolglos. Die intensive Durchforstung der Kriminalliteratur nach Modellen risikoloser, gewaltfreier Bereicherung förderte mehr Pannen und Debakel als geglückte Coups zu Tage. In meiner Ratlosigkeit fand ich die Gerüchte über das sorglos unsolide Leben der Journalisten attraktiv. Leider entpuppten sie sich als Anwerbepropaganda. Seit 1989 bin ich Krimikolumnist der Stuttgarter Zeitung.
Elmar Krekeler
Berlin
Literarische Welt
krekeler@welt.de
Vielleicht existiert tatsächlich ein Zusammenhang zwischen der Criminalitis-Infektion und einer langweiligen Biographie. 1963 in Essen geboren und dann sofort nach Koblenz umgezogen, geschah erstmal jahrzehntelang so gut wie nichts. Abgesehen vom Üblichen: Gut katholisches Klostergymnasium, Studium von Musikwissenschaft, Germanistik und Publizistik. Bis dahin hatte ich mich allerdings schon durch die Leichenberge ermittelt, die sich in der gut zehn Regalmeter langen Kriminalromansammlung meines Vaters fanden (das Gesamtwerk von Edgar Wallace, Dorothy L. Sayers, Victor Gunn, Sjöwall/Wahlöö). Die Biographie blieb langweilig (1989 Arbeitsbeginn bei der WELT, erst als Musik-, seit 13 Jahren als Literaturredakteur, Umzug vom Rhein an die Spree, seit vier Jahren Leiter der Wochenendbeilage „Literarische Welt“), die Criminalitis blieb auch.
Ulrich Noller
Köln
Deutsche Welle, WDR, DeKrPr*
U.Noller@gmx.de
Trachtenverein, Bergwandern oder Eskapismus – das waren freizeittechnisch die Alternativen, wenn man in den 80er Jahren in Hindelang im Allgäu lebte. Ulrich Noller, geboren 1966, entschied sich für die Weltflucht unter Zuhilfenahme legaler Drogen: Von Simmel über Dürrenmatt und Chandler bis Alistair McLean las er hinterm Ofen alles, was der elterliche Bücherschrank in Form von Readers Digest-Auswahlbänden an Spannungsliteratur so hergab.
Nach einigen beruflichen Irrwegen als Hilfsarbeiter, Bankangestellter, Spüler, Altenpfleger und Abendschüler studierte Noller schließlich Literaturwissenschaft, Philosophie sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Dabei befasste er sich schwerpunktmäßig mit Populärkultur, Unterhaltungsliteratur und Medientheorie. Nebenbei schrieb er für Fanzines und Stadtzeitungen über Filme und Kriminalromane.
Mit seinen beiden Kindern lebt Noller heute als freier Journalist in Köln. Live und in Form von Beiträgen bespricht er Filme und Romane für den WDR, die Deutsche Welle und andere Sender. Bei der Szenezeitschrift „Stadt Revue“ gestaltet er eine Kolumne namens „Schwarzlicht“. Er moderiert Lesungen und Events. Er verfasst Drehbücher und Ratekrimis für Kinder. Und er arbeitet für eine erfolgreiche ARD-Krimiserie als Lektor und Berater.
Jan Christian Schmidt
Berlin
www.Kaliber38.de
j.c.schmidt@kaliber38.de
Geboren 1965 in Bremen. Nach dem Abi habe ich ein Jahr in Frankreich verbracht, dann Studium der Germanistik und mehrerer Nebenfächer in Berlin.
Erste Krimi-Begegnungen hatte ich als präpubertierender Jugendlicher mit Texten aus der roten Krimi-Reihe des Goldmann Verlags und der Rowohlt-Thriller-Reihe, aber auch mit den schmucken Reader’s Digest-Bänden, die sich im Buchschrank der Familie fanden (»Flammendes Inferno«, »Der weiße Hai« und andere Thriller ähnlichen Formats). In den Achtzigern habe ich einen Haufen Krimis in unterschiedlichen Sprachen weggefressen, hauptsächlich zum Fremdsprachentraining, die literarische Entdeckung des Genres erfolgte über den Umweg Kino ein paar Jahre später.
Seit rund zehn Jahren habe ich es beruflich mit dem Thema zu tun - erst als Angestellter einer Krimibuchhandlung, seit Herbst 1999 mit eigenem Krimi-Magazin resp. Archiv im WWW. Publikationen zum Thema auch in anderen Online- und Printmedien. Seit einigen Jahren Mitglied der Jury des Deutschen Krimipreises.
Jochen Schmidt
Düsseldorf
Publizist, elder critic
tanz.schmidt@t-online.de
Ich bin am 22. 9. 1936 in Borken/Westfalen geboren, habe dort das Gymnasium besucht und in Münster, Köln und München Nationalökonomie studiert. Ich lese Kriminalromane, solange ich denken kann, und habe bald nach Beginn meiner Journalistenkarriere zu Beginn der sechziger Jahre auch damit begonnen, Kriminalromane zu rezensieren: für die FAZ, die Basler Zeitung, die Zeitschrift BRIGITTE, den Südwestfunk und Radio Bremen. Derzeit bin ich mit einer gründlichen Überarbeitung und Aktualisierung meines Buches „Gangster, Opfer, Detektive – Eine Typengeschichte des Kriminalromans“, das Ende der achtziger Jahre bei Ullstein erschienen und seit Jahren vergriffen ist, für den Zürcher Unions Verlag beschäftigt.
Franz Schuh
Wien
Kolumnist Literaturen, Lektor
franz.schuh@chello.at
Ich bin am 15.3.1947 geboren, lebe als Schriftsteller und Kritiker in Wien. Nach dem Studium der Philosophie, Geschichte, Germanistik und Dissertation über Hegel war ich Lehrbeauftragter an der Universität Wien und Klagenfurt. Derzeit habe ich einen Lehrauftrag an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und an der Kunstuniversität Mozarteum in Salzburg, bin Freier Mitarbeiter der Wochenzeitschrift DIE ZEIT und schreibe für die Zeitschrift LITERATUREN die Krimikolumne KRIMINAL.
Seit Ende der siebziger Jahre rezensiere ich Kriminalromane oder schreibe Glossen, also "Randbemerkungen" über sie. Der Grund für die Beschäftung mit dieser Gattung liegt, wie wohl bei den meisten, in der Kindheit; die Dankbarkeit gegenüber dieser Form von Literatur, mit der ich die tödliche Langeweile einer aufstrebenden proletaroiden Kleinbürgerfamilie bekämpft habe, wird bis zum Ende meines Lebens dauern, obwohl ich die Schwächen der Gattung nicht leugne. Ich habe auch zwei - für meine Verhältnisse - umfangreiche Aufsätze zur Theorie des Kriminalromans verfasst, und rufe frei nach Wittgenstein aus: DIE KRIMIWELT IST ALLES, WAS DER FALL IST.
Margarete v. Schwarzkopf
Köln
NDR
margareteschwarzkopf@hotmail.de
m.schwarzkopf@ndr.de
Nach dem Studium Anglistik und Geschichte mit Abschluss M.A. Dokumentarin bei der Katholischen Nachrichtenangentur, dann Feuilletonredakteurin bei der WELT und seit 1984 Redakteurin beim NDR in Hannover. Ich betreue seit zehn Jahren eine eigene wöchentliche Büchersendung, in der auch häufiger auf Krimis hingewiesen wird und sogar ganze Sendungen nur diesem Thema gewidmet sind. Seit meiner Kindheit bin ich begeisterte Krimileserin. Zu den ersten Erfahrungen gehörten Agatha Christie, Dorothy Sayers, Ngaio Marsh, Margery Allingham und alle anderen älteren englischen Autoren. Habe in den letzten Jahren eine Reihe von namhaften Krimi-Autoren auf Lesereisen und bei Veranstaltungen begleitet, darunter Ake Edwardson, Ian Rankin, Val McDermid, P.D. James und Ken Follett.
Sylvia Staude
Frankfurt/Main
Frankfurter Rundschau, DeKrPr*
s.staude@fr-aktuell.de
Geboren 1959 in München, aufgewachsen auf dem oberbayerischen Land. Die Mutter meiner Mutter las leidenschaftlich Krimis, doch hielt ich diese Gattung bis nach meinem Studium (Anglistik, Theaterwissenschaft) für unter meiner Würde. Angesteckt zunächst durchs Fernsehen, Tatort vor allem. Dann Einstieg mit den großen britischen Krimiladies Agatha Christie, Ruth Rendell, PD James. Noch immer ein Faible für den britischen Ton. Seit ich täglich mit der S-Bahn nach Frankfurt zur Arbeit fahre, habe ich stets einen Krimi in der Tasche, immerhin dauert die Fahrt schon dann 30 Minuten, wenn die Bahn mal pünktlich ist.
Nach der Hamburger Journalistenschule 1989 direkt zur Frankfurter Rundschau, dort ein Jahr lang Lokalberichterstattung, dann Redakteurin für regionale Kultur (Theater, Tanz), dann auch überregional als Tanzkritikerin tätig. Seit einigen Jahren regelmäßig kleine Krimikritiken für das Samstags-Magazin der Frankfurter Rundschau. Mitglied der Jury des Deutschen Krimipreises.
Thomas Wörtche
Berlin
Kolumnist Freitag, Plärrer; Hrsg. der Metro-Reihe im Unionsverlag
woertche-berlin@t-online.de
Thomas Wörtche, geb. 1954. Krimileser seit dem Studium der Germanistik und Philosophie (in Bochum und Konstanz) - als Antidot zu der damaligen deutschen Gegenwartsliteratur. Kriminalliterarische Schlüsselerlebnisse damals: Hammett, Ambler, Ross Thomas, Chester Himes, die alle auch heute noch Bestand haben. Nach der Promotion mehr oder weniger ins “Krimi-Geschäft” (aber eben nicht nur ...) geschliddert, Kolumnen, Anthologien, Aufsätze, Radio etc. zum Thema in allen möglichen und unmöglichen Blättern und Sendern. Hin und wieder auch ein bißchen Wissenschaft. Seit 2000 Herausgeber der metro Reihe im Unionsverlag.
*DeKrPr = Mitglied der Jury des Deutschen KrimiPreises







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