Die Peking-Oper-Schule in Chinas Hauptstadt ist die bedeutendste Kunstschule des riesigen Landes. Zum ersten Mal durfte ein Filmteam Schüler und Lehrer bei Kampfsport, Gesangsunterricht, Proben und Aufführungen beobachten. Militärische Disziplin und eine an jahrhundertealte Traditionen orientierte Ausbildung sichern das hohe Niveau der Schule. Doch bei weitem nicht alle Absolventen werden später gefeierte Stars der Peking-Oper.
Dokumentation, Frankreich 2007, Synchronfassung, ErstausstrahlungRegie: Don Kent, Christian Dumais-Lvowski
Zum ersten Mal seit ihrem Bestehen hat die Peking-Oper-Schule, die bedeutendste der 270 chinesischen Kunstschulen, einem Filmteam erlaubt, den Alltag ihrer Schüler zu dokumentieren. Die Kamera begleitet mehrere Kinder und ihre Lehrer einen Tag lang vom Morgengrauen bis zum Abend.
Der Tag beginnt mit Akrobatik, es folgen Kampfsport, Gesangsunterricht, Schminken, theoretischer Unterricht, Proben und Aufführungen. Die Disziplin steht der einer Militärakademie kaum nach. Und die anspruchsvolle Ausbildung sichert das hohe Niveau der Absolventen. Doch Stars werden nur ganz wenige von ihnen, denn zu groß ist die Konkurrenz in dem 1,3 Milliarden Einwohner zählenden Land. Viele Absolventen der Peking-Oper-Schule verdienen ihr Brot später als Lehrer und geben die jahrhundertealte Tradition weiter. Andere wechseln in völlig andere Berufe. Inmitten der brodelnden Hauptstadt und des sich rasant modernisierenden Landes wirkt die traditionsreiche Peking-Oper-Schule wie ein Fels in der Brandung.