Die Dokumentation berichtet über die Explosion des Vulkans Tambora in Indonesien im Jahre 1815. Dies war der gigantischste Vulkanausbruch aller Zeiten. Innerhalb von wenigen Minuten starben mehr als hunderttausend Menschen. Ein Jahr später kam das Weltklima ins Wanken. In Europa und Nordamerika gab es 1816 keinen Sommer. Von April bis September beherrschten Regen-, Graupel- und Schneeschauer das Klima. Ernteausfälle, Seuchen und Hungersnöte waren die Folge. Die Ursache für eine der schwersten Klimaschwankungen in der Geschichte der Menschheit war die Explosion des Tambora in Indonesien ein Jahr zuvor. Fast 200 Jahre nach diesen Ereignissen erforscht der amerikanische Klimatologe Michael Chenoweth die bedeutenden atmosphärischen Schwankungen des Sommers 1816. Er macht deutlich, wie stark das Klima einer Region von äußeren Einflüssen abhängt, und stellt die Frage, was geschehen würde, wenn sich diese Geschichte irgendwo auf der Erde wiederholte?Mehr zu dem Thema:






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