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Vom 4. April bis 4. Juli 2011 strahlt ARTE siebzehn Dokumentationen aus der Reihenfolge "Baukunst" aus.

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Vom 4. April bis 4. Juli 2011 strahlt ARTE siebzehn Dokumentationen aus der Reihenfolge "Baukunst" aus.

Baukunst

Baukunst - 25/11/09

Die Philharmonie Luxembourg

Architekt: Christian de Portzamparc


Die im Kirchbergviertel beherbergte Philharmonie Luxemburg wurde von dem renommierten französischen Architekten Christian de Portzamparc entworfen. Richard Copans wirft einen Blick auf die extravagante Architektur des 2005 im Luxemburger Europa-Viertel eröffneten Bauwerks.

Seit 2005 thront die von dem französischen Architekten Christian de Portzamparc entworfene Philharmonie Luxemburg über dem Kirchberg-Plateau - Sitz zahlreicher Banken und europäischer Institutionen. Ziel dieses 1995 geplanten Großprojektes war es, in ein und demselben Musikhaus drei ganz unterschiedliche Konzertsäle zu vereinen: den großen Konzertsaal der Philharmonie, einen kleinen Kammermusiksaal und die sogenannten "Espace Découverte" für Experimentalmusik und experimentelle Kunst.

Ein neues Bauwerk inmitten des jungen Luxemburger Stadtviertels. Dennoch, mit ihren runden Formen und der weißen Farbe hebt sich die Philharmonie von den Glas- und Betonquadern der umliegenden Häusern ab. Der Architekt Christian de Portzamparc, der als erster Franzose den begehrten Pritzker-Preis gewann, ist bekannt für seine extravagante Architektur: Ob die Pariser Cité de la musique oder die Französische Botschaft in Berlin, seine Bauwerke zeichnen sich durch ausgefallene Form- und Farbgebung aus.

Zusammen mit dem erfahrenen Akustiker Albert Xu Yaying gestaltete der renommierte Architekt das Luxemburger Konzerthaus zu einem gigantischen Musikinstrument. Schlanke weiße Pfeiler säumen den elliptisch geschwungenen Baukörper. Sie wirken wie eine filternde Fassade und bilden eine Lichthülle um das Kernstück des Baus, den großen Konzertsaal.

De Portzamparc wollte das Gebäude zu einem Leuchtturm machen, ein Orientierungspunkt im Kirchbergviertel, das nach Einbruch der Nacht wie ausgestorben erscheint. Die Zwischenräume der Pfeiler wurden daher mit Neonröhren ausgestattet. Ihre Abfolge deckt das gesamte Farbspektrum ab: von Rot über Violett bis hin zu Weiß. Diese Farbvariationen setzen die Bewegung der Formen fort, verstärken sie und geben ihnen den Schwung, der aus der Architektur eine rhythmische Kunst macht.
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Die Philharmonie Luxembourg
Dokumentationsreihe, Frankreich 2007, ARTE F, Synchronfassung, Stereo
Regie: Richard Copans

Baukunst
Montag 9. Januar 2012 um 01.45 Uhr
Wiederholung am Montag 9. Januar um 10.30 Uhr
(Frankreich, 2007, 26mn)
ARTE F

Erstellt: 12-08-09
Letzte Änderung: 25-11-09


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