Der Inselstaat Samoa im Südwestpazifik mag wirtschaftlich ein Entwicklungsland sein, in der Welt des Rugbysports gehört er zu den großen Nationen. Sein Nationalteam, die Manu Samoa, steht auf Platz 10 der Weltrangliste und hat sich für die kommende Rugby-Weltmeisterschaft vom 7. September bis 20. Oktober 2007 in Frankreich qualifiziert.Rugby, von den Missionaren eingeführt, spielt eine sehr wichtige Rolle in der Kultur der Samoaner. Die Samoaner spielen Rugby überall, am Strand genauso wie auf Dorfplätzen, und ähneln in dieser Beziehung den fußballverrückten Brasilianern. Das Spiel wurde zu einem ritualisierten Ersatz für die blutigen kriegerischen Auseinandersetzungen, die früher das Leben der Menschen auf den Inseln bestimmten.
Die Dokumentation porträtiert die "modernen Krieger" des samoanischen Rugbysports. Einer von ihnen ist Ata Taua'ana Sofara. Der 34-Jährige spielte früher als Profi in Neuseeland. An der WM 1999 konnte er wegen einer Verletzung nicht teilnehmen. Heute lebt er auf Samoa und spielt dort in einer kleinen Clubmannschaft. Doch wer meint, mit seiner aktiven Profi-Karriere sei es vorbei, hat sich getäuscht. Ata will es noch einmal wissen und bei der WM 2007 dabei sein. Der Geschichts- und Englischlehrer, Trainer mehrerer lokaler Clubmannschaften und Sohn eines bedeutenden Häuptlings ist ein ideales Beispiel für das kontrastreiche moderne Leben der Samoaner sowie die Bedeutung des Rugbysports für die Gesellschaft des Inselvolkes. Parallel dazu gibt die Dokumentation Einblicke in die Vorbereitung der Samoaner auf die Rugby-WM in Frankreich.






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