Die Stimme der Henker: "Die Wohlgesinnten“ polarisiert. Artikel von Marc Zitzmann, Kultur-Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung“ in Paris
Tabuverletzung um jeden Preis. Die fiktiven Erinnerungen eines SS-Schergen.Eine Rezension von Ariane Thomalla
Die Erinnerungen verfolgen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Max Aue. Er war mit für die Massaker der SS-Vernichtungsmaschinerie im Osten verantwortlich, versetzte selbst manchen „Gnadenschuss“. Deshalb muss er seine Memoiren schreiben. Ein Roman, dessen monströse Geschmacklosigkeiten und literarisch-dokumentarische Detailliertheit von über 1400 Seiten den Leser verwirrt zurücklässt.
Die Faszination des Schreckens und das Erschreckende dieser FaszinationInterview mit der Filmautorin Hilka Sinning über die Dokumentation
Die Wohlgesinnten. Auf den Spuren eines literarischen Phänomens
Im ARTE-Interview spricht die Filmautorin Hilka Sinning über den in Frankreich und nun auch in Deutschland ausführlich und kontrovers diskutierten Roman, über den Autor Jonathan Littell und über die in beiden Ländern unterschiedliche Rezeption.
Die WohlgesinntenAuf den Spuren eines literarischen Phänomens
Dokumentarfilm (28.02.2008)
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Die Dokumentation von Hilka Sinning und Edda Baumann-von Broen versucht eine Einordnung des gewagten Werkes und geht der Frage nach, wie die Leser in Deutschland auf den Roman reagieren werden. Kritiker und Kenner des deutschen Literaturbetriebs geben Einschätzungen und wagen Prognosen.






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