von Michael Uger und Fred Bak – ARTE GEIE – France 2005
Thailand: Rund 5400 Menschen hatte die Killerwelle im Königreich in den Tod gerissen. Etwa die Hälfte davon waren Ausländer.
Heute, sechs Monate nach dem Tsunami sind in den Touristenzentren viele der materiellen Schäden der Katastrophe repariert. Doch immer noch sind Hilfsorganisationen aus aller Welt im Einsatz. Denn nach der ersten Nothilfe geht es jetzt um die zweite Phase, den Wiederaufbau der Infrastruktur.Besonders langsam geht der Wiederaufbau außerhalb der Touristengebiete voran: Beispielsweise auf den der Küste vorgelagerten Inseln 150 Kilometer nördlich von Phuket.
Michael Unger und Fred Bak berichten für ARTE Reportage von den Fischern und ihrem Schicksal auf der Insel Kho Phra Tong.
Cuba: Frauen meutern gegen Castro
Von Olivier Languepin und Jean-Paul Llamazares
ARTE GEIE / VM Group – Frankreich 2005
Am 20. Mai dieses Jahres gelang der bekanntesten Oppositionellen Kubas ein unglaublicher Coup: Nur 20 Kilometer von Havanna entfernt hatte Marta Beatriz Roque ein öffentliches Treffen der Castro-Gegner organisieren können.
Auf Kuba hat ARTE Reporter Jean-Paul Llamazares im Lager der Opposition die Vorbereitungen für diese historische Veranstaltung beobachten können, die schon im Vorfeld von einigen Castro-Kritikern als „unnötige Provokation“ des Regimes bezeichnet worden war. Nach mehreren Interviews wurde Llamazares am Vorabend des Meetings von Männern des kubanischen Sicherheitsdienstes verhaftet und danach ausgewiesen. Parallel zu diesen Ereignissen auf der Karibik-Insel hat Reporter Olivier Languepin im amerikanischen Miami die Aktivitäten der Castro-Gegner gefilmt, die sich seit mehreren Jahren in Florida aufhalten und dort auch politisch aktiv sein können. In Miami steht mit der engagierten Sylvia Iriondo ebenfalls eine Frau an der Spitze der Widerstandsbewegung. Die Reportage beschreibt den Zustand der kubanischen Opposition an den beiden Ufern des Golfs von Florida.
Argentinien: Der Aufschrei der Tekoa Yma
Von Esther Marie Merz et Juan Jose Ghiglione – ARTE GEIE - Frankreich 2005
Deutsch-französische Erstausstrahlung
Vor zehn Jahren hat man zum ersten Mal von ihrer Existenz erfahren. Der paraneaensische Regenwald im Nordosten Argentiniens ist jedoch schon seit über 3.000 Jahren ihr Zuhause. Die kleine Gemeinde der Tekoa Yma zählen zu dem Indianervolk der Mbya-Guarani. Wie viele andere Ureinwohner Argentiniens kämpfen auch sie um die Landrechte ihrer Wälder.
Diese hat die argentinische Regierung größtenteils an internationale Holzunternehmen verkauft. Der Alternative Nobelpreisträger 2004 hat sich dem Kampf der Mbya-Guarani angeschlossen. Vor drei Jahren traf er zum ersten Mal mit der kleinen Gemeinde der Tekoa Yma zusammen. Er lernte die Kultur und das Leben aber vor allem den Kampf ums Überleben der Ureinwohner kennen. Montenegro drehte einen kleinen Film über sie, den er Regierungsvertretern in Buenos Aires vorführte. Kurze Zeit später wurde ein Abholzungsstopp des paranaensischen Regenwaldes in dieser Region verhängt. Doch ab September dürfen die Motorsägen wieder angeworfen werden, das Holzunternehmen darf dann wieder die lebensnotwendigen Bäume der Tekoa Yma abholzen.
Zum ersten Mal konnte ein Journalistenteam Raul Montenegro auf einer Reise zu den Tekoa Yma im Herzen des Regenwaldes begleiten und das Leben einer noch unberührten Gemeinde dokumentieren.







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