Auf den ersten Blick könnte man Little Stempington für den ruhigsten Wohnvorort in Großbritannien halten. Gepflegte Gärten, eine verschwindend geringe Kriminalitätsrate ... Und gerade diese Ruhe ist es, die Joyce Hazledine und ihren Mann Jeremy, einen Polizisten, dazu bewegt, hier Zuflucht vor dem Londoner Großstadtlärm zu suchen.
Doch leider trügt der Schein: Hinter einer Fassade aus künstlichem Lächeln und gespielter Höflichkeit spielt sich in Little Stempington ein gnadenloser Nachbarschaftskrieg ab. Wer sich dort mit Kinnhaken, Schusswechseln und anderen Schlägen unter die Gürtellinie das Leben schwer macht, sind zwei rivalisierende Gangs bürgerlicher Mittvierzigerinnen, die die Zubereitung des Fünf-Uhr-Tees ebenso gut beherrschen wie den Umgang mit Maschinengewehren!
Auf der dunklen Seite der Macht führt
Camilla Diamond das Regiment, eine umtriebige Hausfrau, die auch vor zweifelhaften Geschäften nicht Halt macht, wenn es darum geht, die Haushaltskasse aufzubessern. Ihre Gegenspielerin ist die verklemmt-bigotte
Barbara Du Prez, die mit ihren Feinden in Charles-Bronson-Manier gerne kurzen Prozess macht.
Gemeinsam mit ihren Weggefährtinnen kämpfen die beiden erzverfeindeten Ex-Freundinnen um die Kontrolle über Little Stempington. Nach ihrer Ankunft an diesem seltsamen Ort sieht sich Joyce daher zunächst einmal gezwungen, sich für eines der beiden Lager zu entscheiden.
Wer sich Die Waffen der Frauen noch nicht ausmalen kann, sollte sich
Desperate Housewives unter Einfluss von Ecstasy vorstellen, die sich Trash-Dialoge wie bei
Sex and the City und
Weeds um die Ohren hauen – und das alles gewürzt mit einer gehörigen Portion Splatter und schwarzem britischen Humor.
Herzlich Willkommen in Little Stempington!
_______________________________________