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Mann, oh Mann!

Macho und Softie sind nicht mehr die einzigen Männer-Rollen in unserer Gesellschaft. Doch Männer müssen sich weiterhin zwischen diesen Extremen positionieren.

> Der Themenabend

Mann, oh Mann!

Macho und Softie sind nicht mehr die einzigen Männer-Rollen in unserer Gesellschaft. Doch Männer müssen sich weiterhin zwischen diesen Extremen positionieren.

Mann, oh Mann!

09/09/08

Mann, oh Mann!

Der Macho und der Softie sind nicht mehr die einzigen Männer-Rollen in unserer Gesellschaft. Dennoch müssen sich Männer weiterhin zwischen diesen Extremen positionieren. ARTE gibt ihnen das Wort.

Warum zur Abwechslung nicht mal auf die Männer hören? Nach den Vagina-Monologen die Penis-Monologe? Die Männer sind desorientiert, zornig, aufgebracht, entrüstet, frustriert, ironisch, kastriert und wer weiß was noch alles. In diesem Themenabend kommen sie zu Wort, die sich an einem Kreuzweg ihrer Geschichte befinden: Sie müssen sich neu definieren, ein neues Modell für sich erfinden. Sie mögen schmollen, aber damit verfolgen sie nur ein Ziel: sich den Frauen anzunähern und für Frauen wieder attraktiv zu sein.

Der Themenabend im Überblick:

Montag, 29. September 2008

02:05
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Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Sag' mir, wo die Frauen sind

Es steht schlecht um die Beziehung zwischen Männern und Frauen! Die Geschlechter driften auseinander...

DETAILS

Montag, 29. September 2008 um 02.05 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Sag' mir, wo die Frauen sind
(Frankreich, 2008, 45mn)
ARTE F
Regie: Cyril de Turckheim

16:9 (Breitbildformat)

Es steht schlecht um die Beziehung zwischen Männern und Frauen! Die Geschlechter driften auseinander. Diese deprimierende Feststellung ist der Aufhänger für diesen Film von Cyril de Turckheim. Warum ist alles so kompliziert geworden? Warum null Bock, null Begehren, keine Lust zum Flirten und Verführen? Und immer wieder dieselben Vorwürfe! Weder die Männer noch die Frauen sind mehr an ihrem Platz.

Der rote Faden des Films ist der Regisseur selbst: Cyril de Turckheim, 57 Jahre alt, er ist witzig und gutmütig, glücklich verheiratet und Vater zweier Kinder. Er beklagt sich nicht, ist weder verbittert noch Opfer. Seine männliche Identität hat sich mit dem Feminismus entwickelt, und das möchte er um keinen Preis missen. Aber um sich herum lassen sich die Paare reihenweise scheiden oder sie trennen sich, die Missverständnisse sind unüberwindbar.
Es lässt sich nicht leugnen: Die Frauen haben an Selbstbewusstsein, Macht und gesellschaftlichem Einfluss gewonnen, und das hat die Männer aus dem Gleichgewicht gebracht. Das erkennt auch der Regisseur an, aber er will sich nicht die Freiheit nehmen lassen, weiblichen Machtmissbrauch anzuprangern - und das tut er mit ebenso viel Humor wie Zuneigung.
Es geht nicht an, dass Männer oft alle Schuld auf sich laden. Es ist unerträglich, dass Frauen oft Ungleichheit mit Verschiedenheit verwechseln. Es kann nicht sein, dass Männer alles hinnehmen, nur weil sie Angst haben verlassen zu werden oder in Misskredit zu geraten. Es ist nicht zulässig, die Gerichte immer wieder sagen zu hören, die Männer seien schlechte Männer. Ganz zu schweigen von den Frauen, die behaupten, sie kämen ohne die Männer aus.
Alle Frauen wollen einen umsorgenden Vater, einen Mann, der präsent ist und das Geld verdient, und zugleich träumen sie alle nur vom echt virilen Macho-Supermann, der sie verführt und anmacht. Recht haben sie! Aber die Männer sind nicht auf der Höhe der Erwartungen.

Cyril de Turckheims Film ist sehr persönlich und erhebt keinen Anspruch auf allgemeine Wahrheiten, das macht gerade seinen Reiz und die Wahrheit aus. "Sag' mir, wo die Frauen sind" regt zum Gespräch an und ist von dem sehnlichen Wunsch nach einer erneuten Annäherung zwischen Männern und Frauen getragen. Schließlich kann es weder im Interesse der Frauen noch der Männer sein, dass sich der Graben vertieft. Auch die Männer müssen sich entwickeln.


Freitag, 3. Oktober 2008

02:00
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Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Penis-Monologe

Wie wird ein Mann zum Mann? Ein Dutzend Männer zwischen 29 und 53 Jahren antworten.

DETAILS

Freitag, 3. Oktober 2008 um 02.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Penis-Monologe
(Frankreich, 2008, 45mn)
ARTE F
Regie: Laurent Fléchaire, François Bordes

16:9 (Breitbildformat)

Früher waren John Wayne oder Robert Mitchum attraktiv, heute sind die Idole androgyn. Die Männer sind desorientiert, und das umso stärker, je mehr sie sich die feministischen Forderungen zu eigen machen. Zwischen Gender und Geschlecht versuchen sie sich neu zu definieren, um stolz auf das sein zu können, was sie sind: Männer.

Was ist der Grund für die Verwirrung des modernen Mannes? Wie wird ein Mann überhaupt zum Mann? Der Film verfolgt die Entwicklung des Mannes von den Anfängen der Pubertät über das Erwachen des sexuellen Verlangens bis zu Vaterschaft und einer eventuellen Trennung.
Die Regisseure haben ein Dutzend Männer zwischen 29 und 53 Jahren aus unterschiedlichen sozialen Schichten und verschiedener geografischer Herkunft befragt. Alle, ob Machos oder Weicheier, finden es überaus schwierig, ihre Männlichkeit zu definieren. Der Penis - hin- und hergerissen zwischen der Aufforderung sich zu erweichen und der Versuchung sich zu verhärten - steht allenthalben im Kreuzfeuer der Kritik. Hier ist der Mann gut beraten, der erfinderisch und fantasievoll ist.
Nach dem Krieg der Geschlechter beginnt jetzt ein neues Abenteuer: Früher war das Rollenbild des Mannes klar umrissen. Wozu taugt er aber heute, wo die Frau ihm in vielen Bereichen - angefangen bei der Paarbeziehung - die Show gestohlen hat? Frau entscheidet darüber, ob sie abtreibt oder nicht, sie entscheidet, welche Rolle der Mann als Vater zu spielen hat, aber wenn es zur Scheidung kommt, ist plötzlich wieder der traditionelle Familienvater gefragt.
Die Männer sind tausend Widersprüchen ausgesetzt, und dafür sind sie genauso verantwortlich wie die Frauen. Klar ist: Männer lieben Frauen, aber sie wissen nicht , wie sie es ausdrücken sollen. Die Frauen behaupten sich seit 40 Jahren in der Arbeitswelt, sind finanziell und persönlich unabhängig und in dieser Rolle gesellschaftlich anerkannt. Sie führen heute ein Leben, von dem ihre Großmütter nur träumen konnten und für das ihre Mütter den Weg bereitet haben. Die Männer müssen sich dagegen neu definieren und legitimieren.


Montag, 22. September 2008

01:55
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Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Gesprächsrunde

DETAILS

Montag, 22. September 2008 um 01.55 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Gesprächsrunde
(30mn)
ARTE F


Die Teilnehmer der Gesprächsrunde werden zu einem späteren Zeitpunkt angegeben.



Erstellt: 05-09-08
Letzte Änderung: 05-09-08