Das französische Institut für Strahlenschutz, IRSN, hat den Weg der radioaktiven Wolke über Europa simuliert.
Video startenAusschnitte aus der Dokumentation "Verstrahlt und vergessen - Tschernobyl und die Folgen" (20/04 um 22.25 Uhr)
Tschernobyl in der Ukraine. In der Nacht zum 26. April 1986 führen Bedienungsfehler und Konstruktionsmängel in einem der vier Reaktorblöcke zur Kernschmelze, der Reaktor explodiert. Riesige Mengen Radioaktivität verseuchen die Umgebung und große Teile West-Europas. Nur einmal in zwei Millionen Jahren könne sich ein solcher Unfall ereignen. Das hatten die Statistiker vorgerechnet.
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"Rausgehen, zählen, Schaufeln schnappen, schaufeln. Bis 90 zählen, alles fallen lassen, wegrennen und ab. Und dann die Nächsten."... 600 000 bis 1 Million "Liquidatoren" waren direkt nach dem Unfall damit beauftragt, den Reaktor aufzuräumen. 50 000 bis 100 000 von ihnen sind bereits gestorben.
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