In seinem Buch „Sie bauten die ersten Tempel“ beschreibt Schmidt die Entdeckung der wohl ältesten Tempelstätte der Menschheit.
Eine Sensation, denn die bisherigen Hinweise auf sesshaftes Leben sind 10000 Jahre alt und liegen in Catal Hüyük in der Zentraltürkei. Schmidt zeigt nun auf, dass der Übergang der Gesellschaft von Jägern und Sammlern bis hin zum Bauern schon in der Jungsteinzeit vor 11600 Jahren stattfand, während der sogenannten Neolithischen Revolution. Die Tempelanlage in Göbekli Tepe zeigt womöglich auch, dass der Schritt der Sesshaftwerdung nicht durch eine bäuerliche Sozialstruktur verursacht wurde, sondern durch eine religiöse, denn der Glaube veranlaßte die Menschen sich in der Nähe der Kultstätte niederzulassen.
Die Funde des Klaus Schmidt am Göbekli Tepe stehen im Zentrum der Ausstellung in Karlsruhe. Dort werden neben Alltagsgegenständen wie Werkzeugen, Gefäßen und Keramiken auch die bis zu sieben Meter hohen Megalithpfeilern aus Schmidts Ausgrabungen zu bestaunen sein.
Die Schirmherrschaft der rund 500 Exponate umfassenden Ausstellung haben der türkische Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer und Bundespräsident Horst Köhler.
Internet:Website des Badischen Landesmuseums:
www.landesmuseum.de
Ausstellung
"Die ältesten Monumente der Menschheit"







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