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Metropolis

Das Kulturmagazin auf ARTE - Samstags ab 17.15 Uhr (WH: Montag ca. 23.45 Uhr)

> Diese Woche > „Impressionismus ist weiblich“

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Das Kulturmagazin auf ARTE - Samstags ab 17.15 Uhr (WH: Montag ca. 23.45 Uhr)

Metropolis

Samstag, 22.03. um 20.15 Uhr & Sonntag, 23.03.08 um 12.00 Uhr - 20/03/08

Die große Entdeckung der Kunstwelt - Warum wir jetzt erst die Impressionistinnen kennen lernen

„Impressionismus ist weiblich“ – ein starker Slogan, mit dem eine große Ausstellung in Frankfurt jetzt zu einer „Premiere“ im internationalen Ausstellungsbetrieb einlädt.

Zu entdecken ist eine Frauentruppe, allen voran die Malerin Berthe Morisot. Sie war Gründungsmitglied der Gruppe der Impressionisten. In den 1860er Jahren war sie eine Schülerin von Camille Corot und stellte erfolgreich im Pariser Salon aus, wodurch Manet auf sie aufmerksam wurde. Morisot widmete sich bevorzugt Familienszenen, Frauen- und Kinderporträts, Interieurs, Landschaften und Hafenbildern. 1877 heiratete sie Eugène Manet, den Bruder Édouard Manets. Mary Cassatt hingegen stammte aus den USA, begann 1861 ihr Studium an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts in Philadelphia. Ab 1874 lebte sie in Frankreich und schloss sich in Paris den Impressionisten an. Die Malerin Marie Bracquemond war die Frau eines Porzellanmalers, wurde in seine Arbeit einbezogen und schuf Entwürfe für Porzellan und Wanddekorationen, gab – als
© HR
sie ihrem Mann dann Konkurrenz machte - das Malen wieder auf. Die letzte im Bunde, Eva Gonzalèz, hat als Schülerin von Manet ein qualitätsvolles, durch ihren frühen Tod jedoch weniger umfangreiches, Werk hinterlassen. Jahrzehntelang wurden die Arbeiten dieser Malerinnen von männlichen Kunsthistorikern ignoriert. Jetzt sind rund 160 Werke, die aus zahlreichen internationalen Museen und Privatsammlungen kommen, in dieser Ausstellung zu sehen. Fast zeitgleich sind in einer Kölner Impressionismus-Schau ihre männlichen Kollegen ausgestellt, die Klassiker Renoir, Manet & Co. „Metropolis“ nutzt diese Gelegenheit, um der Frage nachzugehen, wie anders die weiblichen Impressionisten malten.


Buchtipps

Ingrid Pfeiffer, Max Hollein (Hrsg.)
Impressionistinnen - Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalèz, Marie Bracquemond
Verlag: Hatje Cantz
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3775720782
ISBN-13: 978-3775720786

Ingrid Pfeiffer, Max Hollein (Hrsg.)
Women Impressionists: Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalèz, Marie Bracquemond
Verlag: Hatje Cantz
Sprache: Englisch
ISBN-10: 3775720790
ISBN-13: 978-3775720793



Ausstellungen

„Impressionistinnen“ bis 1. Juni 2008
Schirn Kunsthalle Frankfurt
Öffnungszeiten:
Dienstag, Freitag bis Sonntag 10 - 19 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr
Eintritt:
8 € / ermäßigt 6 €
Adresse:
Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
D-60311 FRANKFURT
Tel.: +49.69.29 98 82-0
Fax: +49.69.29 98 82-240
Email: welcome@schirn.de
Internet: www.schirn-kunsthalle.de


„Impressionismus - Wie das Licht auf die Leinwand kam“ bis 22. Juni 2008
Wallraf-Richartz-Museum Köln
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-22 Uhr
Samstag + Sonntag 11-18 Uhr
Eintritt:
€ 5,80 / ermäßigt € 3,30
Adresse:
Wallraf-Richartz-Museum
Obenmarspforten
50667 Köln
Tel.: +49.221.221-2 11 19
Fax: +49.221.221-2 26 29
Email wallraf@museenkoeln.de
Internet: www.museenkoeln.de/wallraf-richartz-museum

Internet

Eva Gonzalèz
Berthe Morisot
Mary Cassatt

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Metropolis
Samstag, den 22. März 2008 um 20.15 Uhr
Wiederholung am 23. März 2008 um 12.00 Uhr
Redaktion: HR
Bericht: Rudolf Schmitz
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Erstellt: 19-03-08
Letzte Änderung: 20-03-08


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