In der griechischen Mythologie stellt der Gott der Sonne und der Schönheit, Apollon, Daphne nach. Um ihm zu entkommen, wirft sie sich in die Arme ihrer Mutter, der Erde. Die Erde öffnet sich, und schließt sich im richtigen Moment wieder. Und am selben Ort beginnt ein Lorbeer zu wachsen. Seit dieser Zeit gilt der Lorbeer in der griechisch-römischen Welt als das Symbol des Sieges. Siegreiche Athleten tragen einen Kranz aus Lorbeer. Ebenso Kaiser, von Julius Cäsar bis zu Napoleon dem Ersten. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten, z.B. wenn Diplomanden ihr Diplom überreicht bekommen. Der Lorbeer hat gerne einen feuchten Boden und viel Sonne. Wenn die klimatischen Bedingungen stimmen, dann kann er bis zu fünf Meter hoch werden. Es gibt mehrere Sorten Lorbeer. Den gelb blühenden Lorbeer, Kirschlorbeer, der hübsche, kleine, weiße Blüten hat. Und dann natürlich den Rosenlorbeer oder Oleander. Letzterer sieht zwar schön aus, aber man sollte die Blätter nicht in den Mund nehmen, denn sie sind giftig. Die anderen Lorbeerblätter kann man essen. In der Regel werden sie mit heißem Wasser aufgegossen. Lorbeeraufguss ist ein hervorragendes Hausmittel bei Angina und Bronchitis. Man kann die Blätter aber auch in der Küche verwenden. Hierzulande schätzt man sie nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern wegen ihrer Schönheit. Das Silberne Lorbeerblatt ist die höchste sportliche Auszeichnung in Deutschland. Sie wird vom Bundespräsidenten vergeben und wurde ursprünglich von Theodor Heuss gestiftet.Anne-Sophie Levy Chambon
Links: Mehr über Lorbeer gibt es im Gewürzlexikon
Und noch mehr Infos!
Wissenswertes über das Silberne Lorbeerblatt







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