Diese Formen, diese Kurven, diese Sinnlichkeit - das kann nur das Werk eines Italieners sein! Sein Name: Gaetano Pesce. Der bekannte Architekt und Designer hat sich immer schon für das Design origineller und ausgefallener Objekte interessiert. Inspirieren lassen hat er sich für seine amüsanten Sitzgelegenheiten von menschlichen und anderen organischen Formen. Ganz nebenbei ist Gaetano Pesce auch noch Maler und Bildhauer. Im Jahr 1969 entwarf er den Sessel UP 5, bekannt als ‚La Mamma’. Warum? Das sieht man doch! Der Sessel ging als stark limitierte Auflage in Produktion. Heute gibt es noch einige Exemplare in Museen, wie etwa dem Pariser Centre Pompidou. Der Sessel ‚La Mamma’ ist 1 Meter 37 lang, 1 Meter 17 breit und misst 92 cm in der Höhe. Er besteht aus einem Polyurethan-Schaum und ist mit einem Stretch-Stoff überzogen. Der Sessel ‚La Mamma’ ist aus zwei Teilen gefertigt. UP 5 ist der Sessel, auf dem man sitzt und UP 6 die kleine Kugel, die als Fußstütze dient. Manche sehen darin einfach eine Kugel, die zu dem Sessel gehört, andere betrachten sie als Metapher für die Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Wie man es interpretiert, sei jedem selbst überlassen. Der Sessel weckt Assoziationen an einen barocken weiblichen Körper mit üppigen Brüsten. Ob man dabei an Anita Ekberg oder Fellini denkt, auf jeden Fall sitzt man auf etwas durch und durch Italienischem. Anne-Sophie Levy Chambon
Links: Die Website von Gaetano Pesce
B&B Italia hat « La Mamma » neu rausgebracht







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