Die Trüffel ist ein ganz eigener Pilz. Sie ist ganz schwarz und hat einen eigenartigen Geruch. Außerdem ist ihr Geschmack mächtig, subtil und verblüffend. Lange Zeit dachten die Menschen, dass sie im Anschluss an den Herbstregen und an Donnerschläge auftauchten. Deshalb hatten sie sie "Tochter des Blitzes" getauft. Umso mehr, als sie feststellten, dass der Boden um die Trüffeln herum verbrannt schien. Die schwarze Trüffel blieb lange Zeit ein Rätsel. So begannen die Menschen, alle möglichen außergewöhnlichen Geschichten um sie zu spinnen. Dann haben die Menschen ihre Kenntnisse über sie vertieft und ihren ganz eigenen Charakter entdeckt. Die schwarze Trüffel liebt das Leben unter der Erde und schwärmt für Wurzeln – vorzugsweise für die der Haselnuss, der Linde und der Eiche. Sie liebt die Feuchtigkeit sowie weiche calciumreiche und lockere, luftige Böden. Sie mag kein Wasser, liebt es aber, wenn sie zur Säuberung gebürstet und mit einem trockenen Tuch behutsam abgetupft wird. Sie verträgt es nicht, im Topf gekocht zu werden. Die einzige Möglichkeit, sie zuzubereiten, ist sie im letzten Moment zu reiben. Mit Nudeln, Eiern und Kartoffeln schmeckt das hervorragend! Außerdem sagt man der schwarzen Trüffel eine aphrodisische Wirkung nach, der keiner entkommt!
Buch-Tipp:
Trüffel, die Diamanten der Küche
Patrick Jaros
Feierabend 2005
ISBN: 3899850246







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