Seit dem Jahr 2500 vor Christus gibt es im Mittelmeerraum und in Asien Melonen. Aber erst dank der Römer fand sie Zugang zur Gastronomie. Sie wurde als Salat zubereitet und anschließend hübsch angerichtet. Die Melone gehört zur großen Familie der Kürbisgewächse und hat die Eigenheit auf unseren Körper anregend zu wirken. Egal, ob glatt wie die Charentais-Melone, beulig oder spaltenförmig wie die Galia, oval wie ein Rugby-Ball, die Melone ist Ausdruck des Sommers. Egal, ob ihr Fleisch weiß oder orange ist, sie schmilzt im Mund und ist süß. Bei der Wahl der Melone gibt es einen kleinen Trick: Löst sich ihr Stengel leicht, ist das ein Zeichen für ihre Reife und sie kann sofort verzehrt werden. Ihr Geruch ist hingegen nicht immer ein guter Indikator. Manche Melonen riechen nach nichts und haben trotzdem viel Geschmack. Manche rackern sich damit ab, weibliche Melonen auszusuchen, da man sie für geschmackvoller hält als ihren männlichen Gegenpart. Aber genau wie die Engel haben diese Kürbisse kein Geschlecht.
Buch-Tipp:
Kürbis, Melone & Zucchini Naumann & Göbel Verlag 2003
ISBN: 3625111330







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