Zitrusfrüchte kommen ursprünglich aus Asien, vor allem aus China, von den Ausläufern des Himalayas. Dort sind die Temperaturen konstant hoch und es herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Die Zitronatzitrone war die erste Zitrusfrucht, die den Weg nach Europa gefunden hat. In Griechenland nannte man sie persischen Apfel, weil sie über die Seidenstraße kam. In der Folge hat sich die Zitronatzitrone im ganzen Mittelmeerraum ausgebreitet, da die Juden sie zu religiösen Festen verwendeten, vor allem im Herbst zum Laubhüttenfest. Die Zitronatzitrone hat eine auffällige Form. Die eigenartigste Unterform ist die so genannte Buddha-Hand. Sie hat überhaupt kein Fruchtfleisch, einen sehr süßen Geschmack und ihr Zitrusduft erfüllt das ganze Haus. Man isst sie roh, gekocht, oder kandiert. Beim chinesischen Neujahrsfest gilt sie als Glücksbringer und wird traditionell Buddha als Gabe dar gebracht. Im 20. Jahrhundert drohte die Zitronatzitrone zu verschwinden. Sie galt als zu bitter, war zu aufwendig zuzubereiten, zu unhandlich für den Transport und wurde entthront durch andere, süßere Zitrusfrüchte. Die Zitronatzitrone, einst die erste Zitrusfrucht, die nach Europa gelangte, wollte niemand mehr. Zum Glück fanden sich einige Anhänger der Frucht, die für ihren Erhalt sorgten, so dass wir weiter in den Genuss kommen.Chic
Montags bis freitags von 12.00 Uhr







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