200 Gramm Mehl, 125 Gramm Butter, etwas Wasser, eine Prise Salz und fertig ist der Blätterteig. Als Füllung fügen Sie zu gleichen Teilen Butter, Zucker und geriebene Mandeln hinzu - fertig ist die Mandelcreme. Ein florentinischer Feinbäcker namens Frangipani hat sie erfunden. Natürlich darf die berühmte „Fève“, die Bohne im Innern des Gebäcks nicht fehlen, ohne die es die Feierlichkeiten rund um den Kuchen gar nicht gäbe. Übrigens wurde diese Tradition schon im alten Rom gepflegt: Eine Woche lang durften sich die Römer der Prasserei und Völlerei hingeben. Und in dieser Zeit war es Brauch, all seinen Freunden Kuchen zu schicken. In Wirklichkeit war derjenige, der die Bohne im Kuchen fand, zwar einen Tag lang unbestrittener Herrscher, wurde aber anschließend in der Arena den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Das Dreikönigsfest, so wie wir es heute kennen, das an den Besuch der Heiligen Drei Könige beim Jesuskind erinnert, war damals noch in weiter Ferne. Die Zivilisation entwickelte sich weiter, das Fest blieb: Am Hof von Versailles wurden die Hofnarren zwar auch zu Königen gemacht, aber wurden nach dem Fest nicht guillotiniert. Im 19. Jahrhundert musste derjenige, der die Bohne fand, den anderen eine Runde ausgeben. Aber die Pfennigfuchser unter ihnen, die ihre Zechbrüder nicht aushalten wollten, verschluckten kurzerhand die Bohne. Daraufhin wurde die Bohne schwerer gemacht und ein schlechter zu verdauendes Material Für sie gewählt.
Die Top-Adresse: Unsere Expertin ist Historikerin im Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée - 6 av Mahatma Gandhi, 75116 Paris.
Die Galettes sind eine spezial Anfertigung von: Dalloyau - 101 r Fbg St Honoré 75008.
Link: Die Seite eines Bohnen-Sammlers (Porzellan-Figur die im Kuchen eingebacken wird)







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