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21/09/07

"Die kleine Geschichte": der Leica

Henri Cartier-Bression, der französische Vater des Fotojournalismus, sagte, dass er ohne die Leica niemals Fotograf geworden wäre.

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Man muss betonen, dass die Leica der erste Fotoapparat war, der mit dem 35mm-Film arbeitete. Optik und Mechanik sind präzise und von sehr hoher Qualität. Die Leica wiegt nur 377 Gramm und erlaubt somit den Fotografen, mit ihr eine Einheit zu bilden und nahezu unbemerkt zu arbeiten. Die erste Leica stammt aus dem Jahr 1925. Ihr Erfinder war ein junger deutscher Mechaniker namens Oskar Barnack. Er hatte dermaßen die Nase voll, immer sein ganzes Material, das mehr als zehn Kilo wog, mit sich herumzuschleppen, dass er sich an die Arbeit machte und eine Kleinbildkamera erfand. Als die Leica dann 1925 auf der Leipziger Messe präsentiert wurde, nannte man sie „Lilliputkamera“. Ihr Erfolg stellte sich schnell ein, im Jahr 1927 produzierte die Firma  tausend Kameras und 1933 schon hunderttausend. Elegant, diskret, stabil, handlich und zuverlässig – die Leica reiste rund um die Welt. In allen Kriegen haben die Reporter mit ihr gearbeitet, aber es wurden auch die schönsten Mannequins mit ihr fotografiert. Ob schwarz lackiert, vernickelt, verchromt oder matt – das Zitat, welches am besten diesen Apparat beschreibt, kommt von Jeanloup Sieff, Modephotograph. Ich zitiere: „Die Leica hat die unzerstörbare Robustheit eines Jeeps und den zeitlosen Chic eines Aston Martin.“ Leica setzt sich zusammen aus „Leitz“ und „Camera“. „Leitz“ ist der Familienname von Ernst Leitz, Leiter der optischen Werke, wo die Leica entwickelt wurde.

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Links :
Die Internetseite von Leica

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samstag um 12.30 Uhr

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Europäisches Lifestyle-Magazin, ARTE
Chefredaktion: Catherine Heuzé
Koproduktion: ARTE France, 2P2L
Frankreich, 26 Min.
Moderation: Valeria Risi

Erstellt: 21-09-07
Letzte Änderung: 21-09-07