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Der Glamour des Abstellraums

Die Revolution der Abstellflächen hat begonnen:

> Die Doku-Reihe > 3. Folge

Der Glamour des Abstellraums

Die Revolution der Abstellflächen hat begonnen:

Der Glamour des Abstellraums

Sonntag, 21. Februar um 00.10 Uhr - 12/02/10

Die neuen Autohallen - Vollendete Kunstwerke

Der Glamour des Abstellraumes (3/3)


Auch Autohäuser und Automuseen sind an sich Abstellflächen für Autos. Der dritte Teil der Reihe zeigt, dass sie sich jedoch dank der Architektur von diesem profanen Zweck befreit haben und somit anziehend auf eine städtische Klientel wirken, die Nutzen und Lifestyle nicht voneinander getrennt erleben möchte.

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Das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen ist der aktuelle Höhepunkt einer Architektur, die Autos ausstellt und dabei so glamourös präsentiert, dass die Fahrzeuge in den Hintergrund treten. 80 historische Porsche-Modelle auf mehreren Ebenen bilden gemeinsam mit der Architektur einen imposanten Gesamteindruck.
Auch das Audi Forum in Ingolstadt vermittelt den Eindruck großzügiger und lebendiger Urbanität. Das im Jahr 2000 fertiggestellte "museum mobile" der Audi AG präsentiert zwar Autos, es befasst sich aber inhaltlich vor allem mit der Geschichte des Unternehmens. Der Audi-Konzern hat nun einen Typ von Verkaufsgebäude für den globalen Markt in Auftrag gegeben. In einer neuen Form der Präsentation soll die Entwicklung städtischer Flagshipstores nachvollzogen werden.
In Salzburg bewies der größte Mercedes-Benz-Händler der Stadt Courage und gab einem jungen Architektenteam den Auftrag zu einem Konzept, das die Zusammenlegung mehrerer Standorte in der Stadt ermöglicht. Die Ausstellungsflächen sollen so unaufdringlich wie möglich in einen vollständig transparenten Bau integriert werden.
Auf den Champs-Élysées in Paris hat Citroën ebenso wie Gucci, Prada und Louis Vuitton einen Flagship Store errichtet. Der "C42" genannte Bau erstreckt sich über fünf Stockwerke und ist völlig transparent.
Und in Kopenhagen entstand mit dem Projekt "Mountain Dwellings" ein Entwurf, der Abstellen, Parken, Wohnen und Sich-Bewegen nicht mehr voneinander trennt und alles als Teil eines architektonischen Gesamtkonzepts verbindet.
2008 mit dem Preis für das beste Wohngebäude der Welt ausgezeichnet, türmt und terrassiert es über elf Geschosse Wohnkuben über einem künstlichen Felsabhang. Den Autos weist die Konzeption die leeren Flächen der inneren Appartements zu, von denen Stege zu den Wohnflächen führen.


Erstellt: 27-01-10
Letzte Änderung: 12-02-10


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