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Der Glamour des Abstellraums

Die Revolution der Abstellflächen hat begonnen:

> Die Doku-Reihe > 2. Folge

Der Glamour des Abstellraums

Die Revolution der Abstellflächen hat begonnen:

Der Glamour des Abstellraums

Sonntag, 14. Februar um 23.40 Uhr - 12/02/10

Die neuen Parkhäuser - Erhabene Türme

Der Glamour des Abstellraumes (2/3)


Der zweite Teil der Reihe beschreibt Parkhausprojekte, die renommierte Architekten in Europa, aber auch in Japan realisierten. Dabei entstanden keine bloßen übereinandergestapelten Abstellflächen für fahrbare Untersätze, sondern fantasievoll gestaltete Türme und Geschossflächen, die Klarheit, Licht und Modernität ausstrahlen.

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Die beiden Türme des Architekten Gunter Henn für die Autostadt des Volkswagen-Konzerns in Wolfsburg bilden ein sich übereinandertürmendes Zwischenlager für Automobile. Bis zu 400 Fahrzeuge nimmt jede der gläsernen und filigran wirkenden Säulen auf. Ein vollautomatisches System parkt die fabrikneuen Autos in den Stockwerken und holt sie zur Auslieferung wieder ab.
In Takasaki, einer Trabantenstadt Tokios, hat der japanische Architekt Kengo Kuma das Westpark-Gebäude entworfen, einen gewaltigen Block mit einem Fassungsvermögen für 1.000 Fahrzeuge. Die Abstellflächen sind konventionell, doch Lamellen in der Fassade übernehmen die Funktion, Licht und Schatten zu erzeugen.
Nackter Beton prägt in Straßburg-Hoenheim ein Kleinod der Architektur. Die einfachste Kombination für einen Knotenpunkt über der Erde zu schaffen, lautete der Auftrag der Stadt Straßburg. 2003 gewann die irakischstämmige Architektin Zaha Hadid mit ihrem an sich schlichten Park-and-ride-System den Preis der Europäischen Union.
In Salzburg hat der italienische Star-Architekt Massimiliano Fuksas das Dach des Shopping-Centers Europark mit einem imposanten Sky-Parking gekrönt, das sich durch weit schwingende Rampen auszeichnet.
Direkt am Hamburger Hafen baute Jan Störmer ein altes Lagerhaus zu einem modernen Büro- und Appartmentkomplex um, das direkt ans Wasser grenzt. Eine Brücke überspannt die Große Elbstraße und mündet in den alten Silokomplex, in den eines der modernsten Parksysteme weltweit eingebaut wurde. Und in Berlin-Kreuzberg ging man noch weiter. Im sogenannten Carloft mit großzügigen Appartements nimmt man sein Auto ganz einfach mit auf die Etage und stellt es
dort auf der Terrasse ab und betritt anschließend direkt die eigene Wohnung.



Erstellt: 27-01-10
Letzte Änderung: 12-02-10


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