Zehn Tage lang, von neun Uhr morgens bis Sonnenuntergang, bewegten sie ihre Mittelformatkamera Meter für Meter an der Mauer entlang. Die Fotografen wählten den immer gleichen Abstand und auf allen Bilder bildet der Horizont eine Linie mit dem Mauerrand. Über Tausend Bilder entstanden dabei, die etwa 18 Kilometer Mauer vollständig festhalten.

Wie haben Sie den Tag, an dem die Mauer fiel, erlebt und empfunden? Hat dieses Ereignis Ihr Leben verändert? Egal ob Sie in Berlin, Warschau oder woanders waren, Ihre Geschichte interessiert uns!
Schreiben Sie uns! Oder schicken Sie uns ein Video, Audiobeitrag oder kommentiertes Foto von „Ihrem“ Mauerfall.

Alle deutschen Institutionen zeigten bis heute kein Interesse, diese Fotos auszustellen. Bislang wurden sie nur ein einziges Mal öffentlich gezeigt. Bei einer Ausstellung in Dänemark. Das war 1985.
Doch jetzt gibt es Pläne, diese Bilder wieder auszustellen. Möglicherweise wird ab Oktober die Mauer im neuen Pariser Kunstquartier „104“ mitten im Paris wieder aufgebaut.
„METROPOLIS“ besuchte die Fotografen. Exklusiv zeigten sie uns ihre Fotos.
Autor: Joachim Haupt







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