Literatur - Amos Oz – Langes InterviewBeim nächsten Salon du livre in Versailles ist Israel das Gastland. In Arad, am Rande der Wüste Negev, führte „Metroplis“ ein langes Gespräch mit Amos Oz. Der Verfasser von „Allein das Meer“ und „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ hat einen neuen Roman herausgebracht, der soeben in französischer Übersetzung erschienen ist: „Vie et mort en quatre rimes“ (Gallimard).
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Marie Darrieussecq über „Der Fänger im Roggen“ von Jerome David Salinger1951 entdeckte die amerikanische Jugend den siebzehnjährigen Holden Caulfield, die Hauptfigur aus Salingers Roman „Der Fänger im Roggen“. In Holdens Identitätssuche und Selbstzweifeln erkannten die jungen Leser sich wieder und machten ihn zum Helden ihrer Generation. 30 Jahre später stieß die 12-jährige Marie Darrieussecq zufällig auf die französische Übersetzung des Buches. Seitdem hat sie selber ein Dutzend Romane verfasst, aber die Lektüre von Salingers Meisterwerk blieb ein Schlüsselerlebnis für sie.
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Alain Mabanckou über „Les Contemplations“ von Victor HugoDer aus dem Kongo stammende Schriftsteller Alain Mabanckou lebt seit langem in Frankreich und veröffentlicht seine Lyrik- und Prosabände in französischer Sprache. 2006 wurde er für seinen Roman „Mémoire de porc-épic“ mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet. Als Fünfzehnjähriger kaufte er in einem Buchladen vor einem Kino Victor Hugos Gedichtsammlung „Les Contemplations“, die ihn zukünftig nicht mehr loslassen sollte.
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Tanz - The New Dance Group – Tanz und WiderstandIn den 1930er- bis 1950er-Jahren nutzte eine amerikanische Tänzer- und Choreographengruppe den Tanz als politische Waffe des Widerstands. Die Künstler traten gegen Rassentrennung, sexuelle Diskriminierung sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Ungleichheit auf. Da die Aktivitäten der stark links orientierten Gruppe in der McCarthy-Ära verfolgt wurden, blieben sie lange geheim. Jetzt vermittelt das Centre National de la Danse in Pantin die Geschichte der New Dance Group in Form einer Ausstellung und mehrerer Aufführungen. So kommen gleichzeitig neue Aspekte der amerikanischen Tanz- und Politikgeschichte ans Licht.
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Michel Gondry – eine surrealistische KomödieAm 3. April kommt Michel Gondrys Komödie „Abgedreht“ („Be kind, rewind“) in die deutschen Kinos (französischer Kinostart: 5. März). Sie erzählt die wahrhaft „abgedrehte“ Geschichte von zwei Protagonisten, die einen Videoclub retten, indem sie dessen zum Teil gelöschte Videobänder mit behelfsmäßigen Mitteln nachspielen. Ein Film über die Macht des Kinos, aber auch über Selbstlosigkeit, Solidarität und die Freude am Handwerklichen als Alternative zur Großproduktion. Begegnung mit dem Regisseur.
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Der respektlose Gendarm von der Côte d’Azur1964 kam in Frankreich der Film „Le Gendarme de Saint-Tropez“ mit Louis de Funès als Reviervorsteher Cruchot heraus. Sie verhalf dem Schauspieler mit dem umwerfenden Pantomimetalent zum Durchbruch. In den darauffolgenden dreißig Jahren entstand daraus die sechsteilige „Gendarmensaga“, die in Frankreich samt des bekannten Titelsongs Kultstatus besitzt. Im gaullistischen Frankreich begonnen, nahm die Reihe alle Schichten der französischen Gesellschaft aufs Korn, vom snobistischen Touristen bis zum Durchschnittsfranzosen. Zum Kunstwerk wurde sie nicht zuletzt durch ihren beißend-satirischen Ton.







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