Rezensionen zu „Tage der Toten“
Kolja Mensing/Der Tagesspiegel 16.10.2010
Schnell mal eine Liste mit den besten Thrillern aller Zeiten machen – das Spiel ist beliebt, und im Streit über die Top-10-Platzierungen sind schon Freundschaften zerbrochen. Für mich ist Dashiell Hammetts „Rote Ernte“ die ewige Nummer eins. Sie erinnern sich natürlich: Ein namenloser Privatdetektiv wird von einer Agentur in die Kleinstadt Peaceville geschickt, besser bekannt als Pissville. Als er eintrifft, ist sein Auftraggeber ermordet worden. Der Ermittler merkt, dass er von den Reichen und Mächtigen der Stadt in eine Intrige eingespannt werden soll und hetzt aus Rache Unternehmer und Gewerkschaftler, Schwarzbrenner, Schmuggler und Mobster gegeneinander auf. Die Sache läuft schnell aus dem Ruder. Zwei Tage später hat der Detektiv kaltblütig einen Polizisten erschossen und den gewaltsamen Tod von einem halben Dutzend weiterer Personen verschuldet. Peaceville steht ein Bürgerkrieg bevor.
Ein anderes Buch: 1975 wird Art Keller von der amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde DEA als „Berater“ nach Mexiko entsandt. Zusammen mit Angel Barrera, dem Polizeichef der Provinz Sinaloa, bringt er einen Drogenboss zu Fall. Doch Barrera, der selbst im großen Stil ins Geschäft einsteigen will, hat Keller nur benutzt, um einen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Der Fahnder will Vergeltung. Über zwanzig Jahre jagt er Barrera und seine Familie, die an der Spitze der größten „federación“ im mexikanischen Drogenhandel steht, und geht dabei buchstäblich über Leichen. Die Aufklärung eines Verbrechens ist immer selbst schon ein Verbrechen: Das ist die negative Dialektik des modernen Kriminalromans, die Dashiell Hammett 1929 mit „Rote Ernte“ begründet hat. Nun verpasst ihr der amerikanische Schriftsteller Don Winslow mit seinem Mammutwerk „Tage der Toten“ ein Update.
Die Zeitleiste entspricht der Chronologie des „war on drugs“, bei dem die USA von Anfang an mehr als illegale Substanzen im Auge hatten. Seit Nixon in den siebziger Jahren die ersten DEA-Beamten über die Grenze in den Süden geschickt hat, ist der Kampf gegen die Drogen Teil einer militärischen Kampagne gegen die linken Bewegungen in Lateinamerika: Unter anderem hat der amerikanische Geheimdienst Waffen für die Contras in Nicaragua mit Kokain finanziert. Für die CIA war es die Strategie des kleineren Übels, wie Don Winslow den (semifiktiven) Regionalchef John Hobbs in einem Trainingscamp in El Salvador erläutern lässt, das mit dem Drogengeld der Barreras finanziert wird: „Ich weiß, sie sind brutal, heimtückisch und bösartig. Nur, die Kommunisten sind schlimmer.“
John Hobbs ist nicht der einzige böse Geist. Don Winslow – Jahrgang 1953 und bisher wegen seiner smarten Surfer-Krimis bekannt – liefert mit „Tage der Toten“ ein Pandämonium des mexikanischen Drogenhandels: Die neureichen „patrones“ des Barrera-Clans, die sich in Mexiko-City in die High Society einführen lassen, Autoschrauber und Fahrer, die für den Transport der Ware über die Grenze zuständig sind, Söldner und Killer, irische Gangster, die den Straßenverkauf in New York organisieren, und katholische Befreiungstheologen, die ohne zu zögern Spenden von Crack-Dealern annehmen. Und natürlich Art Keller. Der DEA-Cop hätte in dieser diabolischen Blut-und-Drogen-Oper den Helden spielen sollen – und macht statt dessen immer wieder einen Pakt mit einem anderen Teufel, um seine rote Ernte einzufahren: zuerst mit Angel Barrera, dann mit den Schreibtischtätern der CIA, deren Kokain-Contra-Geschäfte er vor einem Untersuchungsausschuss mit einem Meineid deckt, nur um seinen ganz privaten Krieg zu führen.
Keller nimmt heftige Kollateralschäden in Kauf. Während er die Mitglieder der „federación“ gegeneinander aufhetzt, setzt er das Leben seiner Familie und Freunde aufs Spiel, unschuldige Menschen sterben, darunter zwei Kinder. „Wir werden, was wir hassen“, so die Erkenntnis, die Kellers Restgewissen ihm noch zubilligt, bevor es richtig schlimm wird. „Tage der Toten“ ist hart, brutal und zutiefst
- Tobias Gohlis/What’s New auf der KrimiWelt-Bestenliste Oktober 2010
Krimiwelt-Bestenliste Oktober 2010
Die USA und Mexiko…
verfügen über eine gemeinsame Grenze von 2000 Meilen oder 3200 Kilometern Länge. Als die US-Drogenbehörde in der Operation Condor 1975 die Mohnfelder in dem mexikanischen Bundesstaat Sinaloa niederbrante, begriff der Polizist Tío Barrera, dass diese Grenze das Kapital seines Landes ist. Er gründete mit der „Federación“ eine der mächtigsten Organisationen des internationalen Drogenhandels: Schmuggeln statt Anbauen.
Don Winslows grandioser, bis in die Details auf verbürgten Begebenheiten beruhender Roman „Tage der Toten“ erzählt von Aufstieg und Untergang dieser Federación, vom persönlichen Kampf des DEA-Agenten Art Keller gegen die Barrera-Familie, von fast dreißig Jahren Drogenkrieg der USA in Mexiko. Don Winslow erweist sich als großer Historiker der verborgenen Geschichte der USA und ihrer imperialen Politik in Mittelamerika. Mit wohl dosierter Personalisierung gelingt es ihm, die großen Linien der Machtausübung – Einbettung des Drogenkriegs in die diversen Strategien zur Domestizierung des mittelamerikanischen Hinterhofs, Machterhaltungsstrategien von katholischer Kirche und mexikanischer Oligarchie, Kalter Krieg – auf Menschenmaß zu bringen.
Auf der einen Seite der Grenze der halb mexikanische, halb weißamerikanische DEA-Agent Art Keller, auf der anderen Seite die Familie Barrera mit dem dämonischen „Onkel“ Tío. Dreck, und zwar allerübelster, klebt an beider Füßen. Wenn es um die Macht geht, und neben der Macht um persönliche Rache, dann wird es grauslich. „Hart. Brutal. Real.“ Verspricht der Suhrkamp-Klappentext, als handle es sich um eine beliebige Serienkiller-Schwarte mit metzger-Details aus dem Polizeialltag. Doch „Tage der Toten“ ist ein außergewöhnlicher, realistischer Roman über die Machstrukturen unserer Tage, vom Erzählduktus her wie in der Allgemeingültigkeit vergleichbar mit Tolstois „Krieg und Frieden.“
Thomas Wörtche/Deutschlandradio Kultur Oktober 2010
KrimiWelt-Bestenliste Oktober 2010
Siebenhundert Seiten extreme Gewalt und extreme politische Widerwärtigkeit – aus diesen nicht unproblematischen Komponenten hat der amerikanische Romancier Don Winslow große Literatur gemacht. „Tage der Toten“ erzählt vom Rachefeldzug des Drug Enforcement Agency-Mannes Art Keller. Im notorischen „War on Drugs“, den die USA seit den 1980er Jahren gegen die rauschgiftproduzierenden und exportierenden Länder Lateinamerikas führte, hatte Mexiko wegen der langen gemeinsamen Grenze immer einen besonderen Stellenwert. Und so gerät Keller mit einem mexikanischen Clan von narcotraficantes aneinander und verstrickt, verhakt und verheddert sich in einer persönlichen Fehde auf Tragischste mit den Leuten, die seinen engsten Mitarbeiter brutal gefoltert und umgebracht haben. Sein Kreuzzug wird über die Jahre – der Roman umfasst die Zeit von 1977 bis 2004 – immer schmutziger und bösartiger. So wie das hehre Ziel der Drogenbekämpfung immer perverser wird. Mexiko als Staat wird bis zur Destabilisierung korrumpiert, ein Prozess, dessen Folgen wir heute in den Nachrichten verfolgen können. Die CIA finanzierte Budgets für den Krieg gegen die Sandinistas in Nicaragua mit Drogen- und Waffenhandel; die Mafia mischte mit, auch stramm katholische Organisationen wie Opus Dei und der Malteserorden, die ihrerseits ihre Leute in Personalunion im US-amerikanischen Militär und im Organisierten Verbrechen haben. Winslows große Kunst ist es, diese vielfältigen Hintergründe an einem enormen Figurenensemble plausibel und lebendig zu machen, gar mit poetischem Surplus auszustatten.
Neben Keller agiert etwa ein irischer Killer aus New York City, genauer aus Hell´s Kitchen, der für la cosa nostra arbeiten muss und sich in eine Edelprostituierte verliebt, die nun wieder Keller als Informantin gegen seinen Hauptfeind, den Narco-Clan der Barreras, installiert hat. Die Barreras verdienen an allem – auch an dem Krieg, den die DEA gegen sie führt. Denn dieser Krieg ist auf beiden Seiten gewollt: Er garantiert den Narcos hohe Profite, weil das Risiko hohe Preise fordert, und den USA flexible politischen Möglichkeiten, ihre machtpolitischen Interessen im „Hinterhof“ Lateinamerika durchzupowern. Auf der Strecke bleiben wie immer die armen Bauern, die Landbevölkerung, die Mühlseligen und Beladenen und Menschen, die zwischen die Mühlsteine der Macht geraten.
Winslows Roman einer Obsession mitten im politischen Irrsinn offeriert keine neuen Fakten – man kann all das, was er erzählt, aus der politischen Literatur und Presse wissen, wenn man Spezialist für solche Themen ist; er konkretisiert auch den damals innovativen Ansatz, den in den 1980s die Fernsehserie „Miami Vice“ hatte und demzufolge die USA genauso kriminell sind wie die Drogenkartelle.
Aber Winslow schreibt kein Sachbuch, sondern einen komplexen Thriller, der nicht von Genre-Gesetzen lebt, sondern sich seine wichtigsten Komponenten aus der Realität und der conditio humana holt. Gewalt, Besessenheit, Gier, Skrupellosigkeit, Hingabe, Liebe, Loyalität und Verrat. Ein literarisches Großereignis.
Rezensionen zu „Frankie Machine“
- Tobias Gohlis/What’s New auf der KrimiWelt-Bestenliste Oktober 2010
Krimiwelt-Bestenliste Oktober 2010
Die USA und Mexiko…
verfügen über eine gemeinsame Grenze von 2000 Meilen oder 3200 Kilometern Länge. Als die US-Drogenbehörde in der Operation Condor 1975 die Mohnfelder in dem mexikanischen Bundesstaat Sinaloa niederbrante, begriff der Polizist Tío Barrera, dass diese Grenze das Kapital seines Landes ist. Er gründete mit der „Federación“ eine der mächtigsten Organisationen des internationalen Drogenhandels: Schmuggeln statt Anbauen.
Don Winslows grandioser, bis in die Details auf verbürgten Begebenheiten beruhender Roman „Tage der Toten“ erzählt von Aufstieg und Untergang dieser Federación, vom persönlichen Kampf des DEA-Agenten Art Keller gegen die Barrera-Familie, von fast dreißig Jahren Drogenkrieg der USA in Mexiko. Don Winslow erweist sich als großer Historiker der verborgenen Geschichte der USA und ihrer imperialen Politik in Mittelamerika. Mit wohl dosierter Personalisierung gelingt es ihm, die großen Linien der Machtausübung – Einbettung des Drogenkriegs in die diversen Strategien zur Domestizierung des mittelamerikanischen Hinterhofs, Machterhaltungsstrategien von katholischer Kirche und mexikanischer Oligarchie, Kalter Krieg – auf Menschenmaß zu bringen.
Auf der einen Seite der Grenze der halb mexikanische, halb weißamerikanische DEA-Agent Art Keller, auf der anderen Seite die Familie Barrera mit dem dämonischen „Onkel“ Tío. Dreck, und zwar allerübelster, klebt an beider Füßen. Wenn es um die Macht geht, und neben der Macht um persönliche Rache, dann wird es grauslich. „Hart. Brutal. Real.“ Verspricht der Suhrkamp-Klappentext, als handle es sich um eine beliebige Serienkiller-Schwarte mit metzger-Details aus dem Polizeialltag. Doch „Tage der Toten“ ist ein außergewöhnlicher, realistischer Roman über die Machstrukturen unserer Tage, vom Erzählduktus her wie in der Allgemeingültigkeit vergleichbar mit Tolstois „Krieg und Frieden.“
Thomas Wörtche/Deutschlandradio Kultur Oktober 2010
KrimiWelt-Bestenliste Oktober 2010
Siebenhundert Seiten extreme Gewalt und extreme politische Widerwärtigkeit – aus diesen nicht unproblematischen Komponenten hat der amerikanische Romancier Don Winslow große Literatur gemacht. „Tage der Toten“ erzählt vom Rachefeldzug des Drug Enforcement Agency-Mannes Art Keller. Im notorischen „War on Drugs“, den die USA seit den 1980er Jahren gegen die rauschgiftproduzierenden und exportierenden Länder Lateinamerikas führte, hatte Mexiko wegen der langen gemeinsamen Grenze immer einen besonderen Stellenwert. Und so gerät Keller mit einem mexikanischen Clan von narcotraficantes aneinander und verstrickt, verhakt und verheddert sich in einer persönlichen Fehde auf Tragischste mit den Leuten, die seinen engsten Mitarbeiter brutal gefoltert und umgebracht haben. Sein Kreuzzug wird über die Jahre – der Roman umfasst die Zeit von 1977 bis 2004 – immer schmutziger und bösartiger. So wie das hehre Ziel der Drogenbekämpfung immer perverser wird. Mexiko als Staat wird bis zur Destabilisierung korrumpiert, ein Prozess, dessen Folgen wir heute in den Nachrichten verfolgen können. Die CIA finanzierte Budgets für den Krieg gegen die Sandinistas in Nicaragua mit Drogen- und Waffenhandel; die Mafia mischte mit, auch stramm katholische Organisationen wie Opus Dei und der Malteserorden, die ihrerseits ihre Leute in Personalunion im US-amerikanischen Militär und im Organisierten Verbrechen haben. Winslows große Kunst ist es, diese vielfältigen Hintergründe an einem enormen Figurenensemble plausibel und lebendig zu machen, gar mit poetischem Surplus auszustatten.
Neben Keller agiert etwa ein irischer Killer aus New York City, genauer aus Hell´s Kitchen, der für la cosa nostra arbeiten muss und sich in eine Edelprostituierte verliebt, die nun wieder Keller als Informantin gegen seinen Hauptfeind, den Narco-Clan der Barreras, installiert hat. Die Barreras verdienen an allem – auch an dem Krieg, den die DEA gegen sie führt. Denn dieser Krieg ist auf beiden Seiten gewollt: Er garantiert den Narcos hohe Profite, weil das Risiko hohe Preise fordert, und den USA flexible politischen Möglichkeiten, ihre machtpolitischen Interessen im „Hinterhof“ Lateinamerika durchzupowern. Auf der Strecke bleiben wie immer die armen Bauern, die Landbevölkerung, die Mühlseligen und Beladenen und Menschen, die zwischen die Mühlsteine der Macht geraten.
Winslows Roman einer Obsession mitten im politischen Irrsinn offeriert keine neuen Fakten – man kann all das, was er erzählt, aus der politischen Literatur und Presse wissen, wenn man Spezialist für solche Themen ist; er konkretisiert auch den damals innovativen Ansatz, den in den 1980s die Fernsehserie „Miami Vice“ hatte und demzufolge die USA genauso kriminell sind wie die Drogenkartelle.
Aber Winslow schreibt kein Sachbuch, sondern einen komplexen Thriller, der nicht von Genre-Gesetzen lebt, sondern sich seine wichtigsten Komponenten aus der Realität und der conditio humana holt. Gewalt, Besessenheit, Gier, Skrupellosigkeit, Hingabe, Liebe, Loyalität und Verrat. Ein literarisches Großereignis.
Rezensionen zu „Frankie Machine“
Siehe KrimiWelt-Bestenliste Dezember 2009
- Thomas Wörtche/Plärrer Juni 2009
Mit dem zweiten Roman bei Suhrkamp wird der Don Winslow sichtbar, den wir alle seit Jahren schätzen und mögen: „Frankie Machine“ (The Winter of Frankie Machine, im Original, durchaus als „Winter seines Mißvergnügens“ zu verstehen) ist ein wunderbarer Mafia-Roman. Frankie Machine ist der nette Killer von Nebenan, der auf einem Pier in San Diego einen Angelladen betreibt und überhaupt ein gut-amerikanisches Leben führt. Bis er, so wie es aussieht, in eine „Familienauseindersetzung“ der Mafia hineingezogen wird. Aber wir wissen, dass wenig so ist, wie es aussieht. Also muß Frankie Machine seinem Namen alle Ehren machen, denn den hat er von seinen effektiven Kill-Skills. Clever gemacht, erste Sahne.
Rezensionen zu „Pacific Private“
KrimiWelt-Bestenliste Juni 2009
Thomas Wörtche/Plärrer Juni 2009
Schade, dass es der amerikanische Autor Don Winslow in Deutschland trotz mehrerer Anläufe nicht geschafft hat. Aber vielleicht jetzt bei Suhrkamp, wo gerade Pacific Private erschienen ist. Ein Surfer-Roman mit einem Surfer-Privatdetektiv und einer soliden, ziemlich simplen Geschichte und einer recht simplen Moral: Surfer sind gute Freunde, andere Menschen sind eher suspekt. Das inszeniert Winslow, was die Krimi-Anteile angeht, sehr routiniert, solide und voraussehbar. Das Surplus des Romans aber soll die Surf- und Wellenmetaphorik sein. Zumindest ist das die gnadenlose Absicht des Autors, der sich dazu einer Art Neo-Kerouac'schem Erzählstil bedient und doch bloß der eleganten Leichtigkeit der Fletch-Romane von Gregory Mcdonald hinterhechelt. Bei Winslow ist alles etwas angestrengt sowas von cool und alle sind sowas von die tollsten Hechte und Wellenreiten macht selbst aus dem langweiligen "Admiralsfriedhof" San Diego sowas von einer hippen Stadt. Und selten ist ein Topos so was von gnadenlos inflationär ausgewrungen worden, wie das Winslow hier mit seinem Metaphernfeld tut. Dabei kann er viel bessere Bücher schreiben.
Wichtige Links:
http://www.donwinslow.com/ Homepage des Autors ENG, nicht sehr informativ
http://en.wikipedia.org/wiki/Don_Winslow Wikipedia ENG, Bibliografie ENG
http://www.curledup.com/intdwins.htm Interview mit Luan Gaines 2007 ENG







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