Die MySpace Playlist von John Fogerty
Als Creedence Clearwater Revival – oder einfach CCR – 1967 die ersten Konzerte in San Francisco geben, bebt in Kalifornien schon die Erde. Das Epizentrum der Love and Peace-Kultur ist das Haight Ashbury-Viertel, doch die Erschütterungen sind bereits auf der ganzen Welt zu spüren. Die Helden dieser Zeit heißen Janis Joplin, Jimi Hendrix, Jefferson Airplane und Grateful Dead. Als CCR in Woodstock auf die Bühne gehen, ist es vier Uhr morgens. Vor ihnen haben The Greatful Dead einen mehrere Stunden langen Auftritt absolviert.
Seine Erleuchtung hat John mit acht Jahren, genauer gesagt 1953, mit der Geburt der legendären Corvette. John Fogertys Vorbilder sind Blues-Größen wie Muddy Waters, Howlin' Wolf und Screamin' Jay Hawkins. 1959 gründet John seine erste reale Band. Mit dabei: sein Bruder Tom und zwei Schulfreunde, Stu Cook und Doug Clifford. The Blue Velvets spielen Klassiker der schwarzen Musik und bekommen bald einen Plattenvertrag – und damit eine umwerfende Überraschung! Wegen ihrer Vorliebe für schwarze Musik hatte die Plattenfirma die Band einfach umgetauft : „The Golliwogs“. Blöd nur, dass der Golliwog eine Schwarzenkarikatur ist, mit der die britische Illustratorin Florence Upton im 19. Jahrhundert die weißen Kinder zum Lachen bringen wollte.
Drei Jahre lang quält sich die Band mit ihrem Namen ab, bis sie sich 1967 Creedence Clearwater Revival nennen. Ihr erster Fan ist der private Radiosender KMPX unter der Leitung des imposanten Gurus Tom Donahue, der auch die Ankündigungen bei ihren Konzerten übernimmt. Zwischen 1967 und 72 bricht die Band sämtliche Rekorde. Nur die Beatles verkaufen mehr Platten in den USA. In den internationalen Charts landen CCR zehn Nummer-Eins-Hits in Folge, verteilt auf sieben Alben. 1971 steigt Tom Fogerty aus. Doch damit fängt der Krieg der Egos erst richtig an. 1973 kommt es zum Big Bang und John verlässt die Band. Was folgt, sind ein zwölfjähriger Prozess, ein Manager, der mit der Kasse durchbrennt, um damit den Film “Einer flog übers Kuckucksnest“ zu produzieren, und der Tod seines Bruders Tom. Doch John und sein Karohemd trotzen sämtlichen Modetrends. 2007 geht er mit seinem Album „Survival“ auf Welttournee. Im Pariser “Olympia“, spielt er vor ausverkauftem Haus.
Album"Revival" von John Fogerty
bei Concord/Universal
Links>> Offizielle Website von John Fogerty
>> John Fogerty auf MySpace
DVD"John Fogerty : The long road home"
Konzert







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