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21.12.2006 - 23.20 : tracks - 02/09/08

Dream - Steve Albini

Er gilt als Soundmagier des Indie-Rock. 2000 Bands hat er in 25 Jahren produziert. Steve Albini ist Sänger, Musik-Kritiker, ein begnadeter Gitarist und vor allen Dingen Produzent.

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Er ist die Schlüsselfigur in der amerikanischen Rock-Szene. Nirvana, Pixies, PJ Harvey – Es gibt kaum jemanden in der alternativen Szene, den Steve Albini nicht produziert hat. Aber auch ein Gott des Underground hat seine Idole. So ist er den Ramones verfallen und schwört ihnen ewige Treue.
Als man ihm eine halbe Million Dollar Royalties für das Album „In Utero“ anbietet, verzichtet er. Im Electrical Studio in Chicago geben sich Bands aus der ganzen Welt die Klinke in die Hand. Doch hier wird nicht mit dem Computer gearbeitet. Der perfekte Mix entsteht ausschließlich auf analogen Maschinen. Es gilt die goldene Regel: Egal ob für einen Weltstar oder für den lokalen Underground-Act, ein Tag mit Albini kostet 600 Dollar.
Dennoch bleibt er bescheiden. Er spricht den Erfolg der einzelnen Platten nicht seiner Arbeit zu, sondern vielmehr dem hohen Potenzial der Bands.

Steve Albini wächst in der Universitätsstadt Missoula in Montana auf. Während er sich von einem Beinbruch erholt, lernt er Bass spielen. Nach was Punk klingt, das hört er zum ersten mal im Schulbus, im Walkman eines Klassenkameraden. Sein Vater ist Ingenieur in einer Fabrik für Militärraketen. Von ihm hat Albini seine Vorliebe für die Maschinen und die Technik geerbt.

Anfang der Achtziger Jahre zieht Steve Albini nach Chicago um Journalismus zu studieren. Doch anstatt zur Uni zu gehen, erforscht er lieber die Punk-Rock Szene. Er verbringt die Nächte in den Clubs und bedröhnt sich mit Sound von den „Naked Rayguns“, „Effigies“ und „Bad Brains“. Bald gründet er seine eigene Band, „Big Black“. Bei ihrer Gründung, 1982, schlagen Big Black, mit ihren Beats aus dem Drumcomputer, ein, wie eine Bombe. Auch mit seinen zwei späteren Bands, „Rapeman“ und „Shallac“, genießt Albini Kultstatus. Er sorgt immer wieder für Überraschungen, oft mit sehr unkonventionellen Methoden, indem er einmal einen Hundert-Dollar-Schein in einer Plattenhülle versteckte um den Käufer zu belohnen. Von den Anfängen bis heute, hat Albini all seine Scheiben beim Independant-Label „Touch and Go“ rausgebracht. Zur Feier des 25ten Jubiläums der Plattenfirma, steigen Big Black noch einmal auf die Bühne. Ihr einziges Konzert, 20 Jahre nach Trennung der Band.
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Links
>> Website des Studios "Electrical Audio" von Steve Albini
>> Prosoundweb.com ein Forum moderiert von Steve Albini
>> Komplete Diskografie von Steve Albini
>> Website von Touch and Go Records
>> Big Black auf Southern Records
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TRACKS
Donnerstag, den 21. Dezember 2006 um 23.20 Uhr
Keine Wiederholung
Redaktion: Program33
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Erstellt: 21-12-06
Letzte Änderung: 02-09-08


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