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27.09.07 - 23.25 / 01.10.07 - 01.40 : Tracks - 31/10/08

Dream - The Yardbirds

Was haben Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page gemeinsam? Alle drei haben bei den Yardbirds angefangen. Von 1962 bis 67 war diese Bluesrock-Band Talentschmiede für die größten Gitarrenkoryphäen Englands.

Nach 40 Jahren sind Gitarrist Chris Dreja und Drummer Jim McCarty der Restbestand der Yardbirds-Originalbesetzung. 1962 wird für Top Topham und Chris Dreja alles anders. Sie versuchen sich an Stücken legendärer Bluesgrößen wie Howlin' Wolf, John Lee Hooker, Sonny Boy Williamson oder Muddy Waters. Die Yardbirds sind geboren. Die Friedhofsvögel springen auf den Zug des British Blues auf und spielen in denselben Clubs wie die Rolling Stones, die Animals, die Kinks oder the Who. Doch 1963, gerade als es steil bergauf geht, kommt das Aus für den sechzehnjährigen Top Topham. Die besorgten Eltern konfiszieren seine Gitarre und schicken ihn wieder zur Schule. Tophams Ersatzmann ist 18 und heißt… Eric Clapton.

Dank der schon sehr ausgeprägten Fähigkeiten von Clapton erspielen sich die Yardbirds mit einem Repertoire aus Bluesklassikern eine Fangemeinde. Doch einen überaus talentierten Musiker in der Band zu haben, erweist sich nicht unbedingt als Segen. 1965 landen die Yardbirds mit "For Your Love" ihren ersten Hit. Zu viel Pop, zu wenig Blues für Claptons Geschmack. Mr. Slowhand verabschiedet sich. Wieder auf der Suche nach einem neuen Gitarristen, stoßen die Yardbirds schließlich auf ein echtes Juwel: Jeff Beck.

1966 fliegen die Yardbirds in die Staaten, wie schon die Stones und die Beatles vor ihnen. Dort hilft der innovative Stil der British Invasion dem Garagerock auf die Sprünge, der damals noch in den Kinderschuhen steckt. Sie offenbaren den weißen Amerikanern die schwarzen Wurzeln ihrer eigenen Musik. Die Yardbirds haben es endgültig geschafft. All ihre Singles platzieren sich sowohl in den US-, als auch in den britischen Charts.
Als ihr Bassist zum Tontechniker der Band wird, finden sie in einem gewissen Jimmy Page Ersatz. Der bleibt aber nicht lange am Bass, sondern spielt sich in der Gitarrenliga nach vorne, bis an die Seite von Jeff Beck. Dieses Spitzenduell wird von der Presse als „dritter Weltkrieg“ bezeichnet, und wird so auch 1967 von Antonioni in seinem Spielfilm "Blow Up" in Szene gesetzt.
Entnervt räumt Jeff Beck schließlich das Feld. Scheint ansteckend zu sein, denn auch Sänger Keith Relf ist es plötzlich Leid, ewig im Schatten der Gitarren-Asse zu stehen. Er verabschiedet sich, dicht gefolgt von Rhythmusgitarrist Chris Dreja. Um den Plattenvertrag einzuhalten, rekrutiert Jimmy Page Robert Plant am Gesang, John Bonham am Schlagzeug und John Paul Jones am Bass. Start frei für die "New Yardbirds". Doch nach nur wenigen Konzerten entscheidet sich die Band für einen neuen Namen: Led Zeppelin. Ihr erster Hit ist… Ein alter Titel der Yardbirds.
Led Zeppelin, Jeff Beck und Eric Clapton kommen ganz groß raus. Die Yardbirds dagegen geraten völlig in Vergessenheit. Bis 1992… Nach ihrer Aufnahme in die Rock'n'Roll Hall of Fame, lassen Jim McCarty und Chris Dreja die Yardbirds wie einen Phönix aus der Asche wieder auferstehen. Allerdings ohne Sänger Keith Relf, dem seine Gitarre 1975 einen tödlichen Stromschlag versetzt hat.
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Album
"Live at the BB King Blues Club" - The Yardbirds
bei Favored Nations Entertainment


Videos
>> YouTube - A tribute to The Yardbirds
>> YouTube - Die Yardbirds im Film "Blow Up"
>> YouTube "For Your Love" - The Yardbirds

Links
>> The Yardbirds - Offizielle Website
>> Eine englische Website zu den Yardbirds
>> Chris Dreja - Offizielle Website

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TRACKS
Donnerstag, den 27. September 2007 um 23.25 Uhr
Wiederholung am Dienstag, den 01.10 um 01.40 Uhr
Redaktion: Program33
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Erstellt: 26-09-07
Letzte Änderung: 31-10-08


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