Jeder kennt die Simpsons und ihre Helden. Doch ihr Schöpfer Matt Groening und sein Art Director Bill Morrison haben nicht nur den amerikanischen Alltag der Gegenwart, sondern auch längst die Zukunft des gesamten Planeten im Blick.
Neu New York Anfang des 31. Jahrhunderts. Das gesamte Universum ist bereits erforscht, die Globalisierung vollendet, verschiedene Planeten sind bereits terraformt, im Jahr 2636 wurde auf dem Mars bereits eine Universität errichtet. So könnte die Welt in 1000 Jahren aussehen – wenn wir der Zeichentrick- Serie „Futurama“ glauben schenken. Eine Serie mit Kultstatus.
Die großen Religionen gibt es nicht mehr. Hauptstadt der Erde ist Washington. Die Hauptfiguren sind der tollpatschige Fry und seine Freunde. Fry ist ein Mensch des 20. Jahrhunderts, doch versehentlich wurde er 1999 eingefroren, und erst 1000 Jahre später wieder aufgetaut.
Trotz allem bissigem Witz, Futurama ist – noch mehr als die Simpsons – voll gespickt mit Anspielungen auf den amerikanischen Alltag, auf Gesellschaft und Politik.
In diesem Herbst erscheint in Frankreich und Deutschland der neue Langfilm von Futurama. Im neuen Streifen greift eine Riesententakel die Erde an. Sie will sie den Planeten erobern, und mit Glücksversprechen zieht sie die Menschen in ihren Bann. „Le monstre au milliard de tentacules“ erschien am 22.10. in Frankreich, in Deutschland ist „Die Ära des Tentakels“ seit dem 12.09. erhältlich. Zeitgleich kommt in Deutschland die 11. Staffel von den Simpsons auf DVD heraus.
Metropolis trifft Bill Morrison und spricht mit ihm über seine Geschöpfe und ihre Abenteuer.
Internet:http://futurama-die-aera-des-tentakels.deAutorin: Sabine Pollmeier