- 04.08.2008, 21 Uhr
Ein Hauch von Zen
Spielfilm, Republik China 1969, ZDF, Synchronfassung, 171 Min Regie: King Hu
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| © ZDF/Film Sans Frontières |
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Ku verliebt sich in das Mädchen Yang, die Tochter eines hohen Staatsbeamten, der von dem kaiserlichen Eunuchen Wei und dessen Geheimdienst "Östliche Gruppe" zu Tode gefoltert wurde. Shih und Lu sind ehemalige kaiserliche Generale. Alle drei sind vor dem Geheimdienst auf der Flucht, zu der ihnen der buddhistische Mönch Hui Yuan verholfen hat. Doch schon haben ihre Gegner die drei entdeckt. Ku plant, die gesamten Truppen von Wei zu töten, indem er sie mit "Spukgestalten" in das Fort lockt. In dem anschließenden, strategisch listenreich geführten Kampf wird General Lu getötet, wohingegen General Shih mit dem Mädchen Yang in die Berge zu dem Mönch entkommen kann. Ku folgt ihnen, kehrt aber später mit dem Kind, das Yang ihm geboren hat, allein zurück. Er wird von einem Bauern denunziert. In einem erneuten Kampf gegen die Geheimpolizei kommen ihm seine Freunde zu Hilfe. Doch der Gegenspieler, General Hsu Hsien-Chun, erweist sich als großer Kämpfer, dem nur der Mönch Hui dank seiner geistigen Kräfte überlegen ist. Durch einen hinterhältigen Trick gelingt es schließlich dem General, den Mönch zu erstechen. Doch im selben Moment berührt ihn der Mönch mit der offenen Hand. Ihr enströmt eine übernatürliche Kraft, die den General sterbend forttaumeln lässt. Während goldener Staub aus seiner Wunde blutet, verharrt der Mönch in der Lotusposition. Er erreicht das Nirwana, seine rechte Hand weist zum westlichen Paradies.
"Ein Hauch von Zen" wurde eine sehr teure Filmproduktion - nicht zuletzt wegen King Hus akribischer Arbeitsweise: Fast neun Monate brauchte er zum Aufbau des verlassenen und zerstörten Forts, und auf die berühmte Kampfszene im Bambuswald, die im Film knapp zehn Minuten dauert, verwendete er 258 Drehtage.
Bei den Filmfestspielen in Cannes 1975 erhielt diese Fassung den Großen Preis der Technischen Kommission.