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Der Zweite Weltkrieg und die US-Army

The War: Wie haben Amerikaner den Krieg erlebt, wie empfanden Deutsche und Franzosen die Ankunft der Amerikaner?

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Der Zweite Weltkrieg und die US-Army

The War: Wie haben Amerikaner den Krieg erlebt, wie empfanden Deutsche und Franzosen die Ankunft der Amerikaner?

Der Zweite Weltkrieg und die US-Army

Mittwoch 23.12.09 um 22.45 Uhr - 08/02/10

Ein Scheiß-Krieg

The War (5)




© Florentine Films
Im September 1943 bekommt die amerikanische Bevölkerung zum ersten Mal ein Bild von dem Tribut dieses Krieges: Das Life Magazin veröffentlicht ein Foto von drei im Südpazifik getöteten GIs. In den Kinos ist außerdem der erste Propagandafilm mit Aufnahmen der Schlacht von Tarawa zu sehen. „Als wir diese Bilder sahen, waren wir überwältigt, einfach überwältigt. Wir saßen da und weinten. Unser Hass gegen die Japaner war riesig. Dass sie uns das antaten. Unsere Jungs so töteten. Natürlich dachten wir sofort: kill the japs. Ich schäme mich dies zu sagen, aber so war es, so war der Krieg“, meint Katherine Phillips. Derweil kommt es in vielen Städten der USA vermehrt zu Unruhen zwischen schwarzen und weißen Bürgern. Die afroamerikanische Presse fordert „den doppelten Sieg – über die Feinde der Freiheit zu Hause und in Übersee“. Die Regierung muss handeln und gestattet zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten schwarzen Amerikanern den Marines beizutreten. John Gray und Willie Rushton aus Mobile zaudern nicht.

In Waterbury wartet Martina Ciarlo jeden Tag sehnsüchtig auf Nachricht von ihrem Sohn Babe, der in Italien, dem Land seiner Väter weiter für Amerika und gegen deutsche und italienische Soldaten, kämpft. Mit seiner Einheit steckt er südlich von Rom in den Bergen bei Monte Cassino fest, wo es den Alliierten einfach nicht gelingt, die deutsche Front zu durchbrechen. In Matsch, Schnee, bitterer Kälte harren sie den ganzen Winter aus.
Die Landung von 39.000 alliierten Soldaten am 22. Januar 1944 bei Anzio hinter den deutschen Linien soll den gewünschten Durchbruch ermöglichen. Was die japanisch-stämmigen Amerikaner betraf, hatte die Regierung bereits zu Beginn des Jahres 1943 ihre Politik geändert und die 442. Regimentseinheit gegründet, der die ehemaligen „Feinde“ beitreten durften. Zehntausende Hawaiianer wie der Medizinstudent Daniel Inouye und Insassen der Internierungslager wie Tim Tokuno aus Sacramento lassen sich verpflichten und werden während ihrer Ausbildung in Mississippi „wie Weiße“ behandelt.



November 1943 - Juni 1944



Erstellt: 22-02-08
Letzte Änderung: 08-02-10