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Der Zweite Weltkrieg und die US-Army

The War: Wie haben Amerikaner den Krieg erlebt, wie empfanden Deutsche und Franzosen die Ankunft der Amerikaner?

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Der Zweite Weltkrieg und die US-Army

The War: Wie haben Amerikaner den Krieg erlebt, wie empfanden Deutsche und Franzosen die Ankunft der Amerikaner?

Der Zweite Weltkrieg und die US-Army

Mittwoch 13.01.10 um 21.50 Uhr - 08/02/10

Ein langer steiniger Weg

The War (13)



© Florentine Films
Frühling 1945. Über drei Jahre Krieg liegen hinter den Amerikanern. Die Zahl der Gefallenen, Verwundeten und Vermissten hat sich seit dem D-Day verdoppelt. Emma Belle Petcher aus Mobile erzählt: „Der Bahnsteig in St. Louis war gesäumt von Särgen und Urnen mit der amerikanischen Flagge, so weit das Auge reichte. Mir kamen die Tränen. Ich lief den Bahnsteig entlang und las die Namen auf den Messingschildchen. Es waren so viele. Und ich weinte und weinte. Wer hätte da nicht geweint?“ Und obwohl ein Ende des Krieges in Europa nur noch eine Frage der Zeit war, konnte sich der Krieg im Pazifik noch über Jahre hinziehen, so warnte Präsident Roosevelt die Bürger in einem Kinospot.

Im Pazifik zieht Eugene Sledge aus Mobile mit den Marines erneut in die Schlacht gegen die Japaner zur Eroberung der Insel Okinawa, dem Tor zu Japan. Es wird ein weiteres brutales Gemetzel mit unzähligen Toten. 100.000 japanische Scharfschützen haben sich auf Okinawa verschanzt und werden von Horden von Kamikazefliegern unterstützt, die der US-Flotte erhebliche Schäden zufügen.
Es war der blanke Horror. Es war eines der schrecklichsten Kapitel, das einen furchtbar hohen Tribut an Männern und Schiffen gekostet hat“, erinnert sich Josepf Vaghi, der aus Europa abgezogen und in den Pazifik versetzt wurde.
Glenn Frazier, der nach wie vor wie weitere 168.000 Männer in japanischer Kriegsgefangenschaft lebt, verliert unterdessen jede Hoffnung, die Heimat jemals wiederzusehen. „Wir wussten, im Falle eines Einmarschs unserer Jungs in Japan, würden wir sterben. Sie ließen uns wissen, dass sie den Befehl erlassen hatten, dass in dem Moment, in dem amerikanische oder alliierte Streitkräfte in Japan landen würden, sie alle Kriegsgefangenen erschießen würden. Damit war unser Schicksal besiegelt“, so Glenn Frazier.

Mitte April 1945 stirbt Präsident Roosevelt. Den Namen seines Nachfolgers, Harry Truman, kennen viele Amerikaner nicht. Unterdessen befreien die Alliierten im Westen und Osten immer größere Teile von Deutschland und entdecken in Buchenwald, Dachau, Mauthausen und den anderen Konzentrationslagern die unglaublichen Gräueltaten der Nazis. Nie werden Burnett Miller aus Sacramento, Dwain Luce aus Mobile und Ray Leopold aus Waterbury diese Bilder vergessen.
Am 30. April besetzt die Rote Armee den Deutschen Reichstag. Hitler begeht in seinem Führerbunker Selbstmord. Der Krieg in Europa ist vorbei.


März 1945 - Dezember 1945



Erstellt: 22-02-08
Letzte Änderung: 08-02-10