Geboren ist sie in den USA, in England begann sie ihre Karriere und auf ihrem neuen Album singt sie ausschließlich französisch: Stacey Kent.
Als neuer Star am Jazzhimmel wurde sie gefeiert, als 1997 ihr erstes Solo-Album erschien. Seither wurde sie mit Preisen überhäuft und 2008 sogar für den Grammy nominiert. Ihr letztes Album Breakfast on the Morning Tram (2007) erreichte in Frankreich Platin- und in Deutschland Goldstatus.
Dabei hatte Stacey Kent gar nicht geplant, Musikerin zu werden. Nach ihrem Literaturstudium kam die leidenschaftliche Sängerin nach London, belegte Jazzkurse an der renommierten „Guildhall School of Music“ und trat in Bars und kleinen Clubs auf. Und dann, sagt die 41-jährige, hatte sie einfach nur jede Menge Glück. Die Amerikanerin bekam sogar eine eigene Radiosendung bei der BBC.
Sprachen liebt die Weltenbummlerin über alles, Französisch spricht sie übrigens akzentfrei.
„Raconte-moi“ heißt ihr aktuelles Album, das am 22. März auf Blue Note erscheint.
Raconter – Geschichten erzählen, genau das ist es, was sie mit ihren Songs möchte und natürlich Emotionen wecken.
Verena Knümann trifft Stacey Kent auf ihrer
Europatournee in Köln.