Schriftgröße: + -
Home > Die Welt verstehen > Einstein

Einstein

Mit 26 Jahren veröffentlicht Einstein vier Artikel, die Lösungen für z. T. uralte Probleme der Physik liefern und teilweise auch 100 Jahre danach noch immer fruchtbare Wege öffnen zu einer neuen Physik.

> Programm > Einsteins Gehirn

Einstein

Mit 26 Jahren veröffentlicht Einstein vier Artikel, die Lösungen für z. T. uralte Probleme der Physik liefern und teilweise auch 100 Jahre danach noch immer (...)

Einstein

Sonntag 16. Oktober um 23:40 Uhr - Albert Einstein - 13/10/05

Einsteins Gehirn

Dokumentation von Kevin Hull


Der Film zeigt respektlos und witzig die Reise eines japanischen Professors kreuz und quer durch die USA auf der Suche nach dem Gehirn des Nobelpreisträgers Albert Einstein, das nach dessen Autopsie verschwunden war.

Großbritannien 1994, Originalfassung mit Untertiteln, 62 Min.
Regie: Kevin Hull

  • Synopsis

Ein japanischer Professor, der seit seiner Kindheit fasziniert ist von dem Begründer der Relativitätstheorie, macht sich auf die Suche nach dem Gehirn Albert Einsteins. Seine Nachforschungen beginnen im Krankenhaus von Princeton, wo Einstein 1955 starb. Eine Autopsie hatte zwar stattgefunden, aber der Arzt, der sie durchführte, war nicht in der Lage, daraus publikationswürdige Schlussfolgerungen zu ziehen. Niemand weiß, was aus ihm geworden und was mit Einsteins Gehirn geschehen ist, das er mitgenommen hat. Auch ein Besuch im Albert-Einstein-Lehrkrankenhaus, New York, und die FBI-Akte des Mannes in Washington, D.C. führen nicht weiter, ebenso wenig ein Treffen mit der Adoptivtochter Albert Einsteins in San Francisco.

Ein japanischer Professor reist wie besessen kreuz und quer durch die USA. Der einzige englische Satz, den er zu beherrschen scheint, lautet: "Please, show me Einstein's brain". Schließlich findet er im tiefsten Mittleren Westen seinen Mann. Der scheint über seinen Besuch alles andere als erstaunt zu sein. Ja, er habe Einsteins Leiche obduziert. Ja, selbstverständlich könne er ihm dessen Gehirn zeigen. Aus einem Besenschrank holt er zwei Gläser, in denen Stücke einer grauen Masse schwimmen. "Ich müsste mal wieder etwas Flüssigkeit auffüllen", bemerkt er, als handle es sich um eine vertrocknende Topfpflanze.

Der völlig aufgelöste Japaner betrachtet die Gläser, verbeugt sich und bittet um die große Ehre, das Objekt seiner Träume fotografieren zu dürfen. Der Bitte wird stattgegeben. Schließlich fasst er den Mut, um ein kleines Souvenir zu bitten: ein Stückchen vom Gehirn des Genies. Auch das wird ihm bewilligt. Ein scharfes Küchenmesser und ein Schneidebrett sind schnell zur Hand, und der Professor - drei Tage nach der Explosion der Atombombe in Nagasaki geboren - zieht wieder von dannen, mit einem Scheibchen vom Stammhirn des großen Albert Einstein.

Ein Film, der dem genialen Albert Einstein gerecht wird - respektlos, witzig, verwirrend.

Erstellt: 10-10-05
Letzte Änderung: 13-10-05