Selbst bei minus 70 Grad Celsius und in Wochen totaler Finsternis bringen die Kaiserpinguine in der Antarktis ihren Nachwuchs zur Welt. Ein ausgeklügeltes soziales Verhalten hilft ihnen, die Unannehmlichkeiten des antarktischen Winters durchzustehen und den Nachwuchs auszubrüten. Wale kommen im kurzen Sommer in die Eismeere und tauchen gemeinsam in die üppigen Krillschwämme hinein. Mit einer besonderen Technik schaffen es die Schwergewichte der Meere, den winzigen Krill zu konzentrieren, um möglichst viel davon zu fressen.Wenn die Sonne die Arktis erreicht, beginnt sich das von Kontinenten umgebene Eismeer zu verändern. Eisbärenweibchen
warten, bis die Jungen ausdauernd laufen können und begeben sich mit ihnen zum Robbenfang auf das Eis. Die männlichen
Eisbären haben indes den Winter hindurch nach Seehunden gejagt.
Doch mittlerweile wird den weißen Bären
buchstäblich der eisige Boden unter den Füßen weggezogen. Immer früher und schneller schmilzt das Eis und immer weiter müssen sie nach Beute schwimmen. Einzigartige Luftaufnahmen belegen die veränderten Verhaltensweisen der Eisbären. Kilometerweit schwimmt der Bär in den Ozean hinaus, in der Hoffnung, irgendwo noch Seehunde überraschen zu können.Wiederholung am 27. Juni 2008 um 12.00 Uhr






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