Später arbeitet sie unter anderem für „Art Press“ und „Libération“. Und sie bleibt eine Kämpfernatur, setzt sich für die Rechte der Homosexuellen und der Frauen ein – zum Beispiel in „Femmes artistes, artistes femmes: Paris, de 1880 à nos jours“, einem Buch über Künstlerinnen, das sie 2007 mit Catherine Gonnard veröffentlicht.
- Fragebogen nach Marcel Proust
… eine Stadt:
Paris, New York, Moskau, Berlin.
… ein Reiseziel:
Katmandu – das sollte hier jeder antworten.
… eine Farbe:
Schwarz.
… ein Motto:
„Der Schlüssel zur Macht liegt im Handschuhfach.“
… ein Kleidungsstück:
Ein Schal. Nicht etwa ein religiöses Kopftuch, sondern ein Palästinensertuch, wie man es damals trug, oder ein indischer Schal.
… ein Buch:
Fragen Sie mich doch nicht so was! Da gibt es viel zu viele, das ist zu schwierig. Ein Roman? „Die Verschwörung der Balkis“ von Monique Wittig.
… eine LP oder ein Song:
Irgendwas von den „Sex Pistols“.
… ein Film:
„Céline und Julie fahren Boot“ von Jacques Rivette.
Welche Utopie oder welches Konzept vermissen Sie am meisten?
Die Lust.
Welche Utopie oder welches Konzept vermissen Sie am wenigsten?
Wenn ich radikal wäre, würde ich sagen: die Revolution. Aber ich bleibe bei: die Vereinnahmung.
Welches Erlebnis hätten Sie nur in den 70er Jahren haben können?
Mein ganzes Leben. Nichts wäre passiert. Ich wäre eine kleine Idiotin geblieben. Na ja, vielleicht nicht ganz. Ich war eben damals 20, das erscheint vielleicht lächerlich, aber die 70er waren für mich wirklich entscheidend.







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