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Summer of the 70s

Das waren die 70er! 10 Jahre zwischen Protest, Disco und Glamrock.

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Summer of the 70s

Das waren die 70er! 10 Jahre zwischen Protest, Disco und Glamrock.

Summer of the 70s

Vom 04. bis zum 08. August um 20.15 Uhr: Die wilden Seventies - 29/08/08

Elisabeth Lebovici

Elisabeth Lebovici : Stellen Sie sich vor, es ist 1970 und Sie sind eine Stadt, ein Buch, ein Film…
Die Antworten von Elisabeth Lebovici (auf französisch)

Denken und wieder denken: dieser rote Faden spannt sich durch Elisabeth Lebovicis Leben. In den 70ern durchläuft sie ihre persönlichen und kulturellen Lehrjahre. Zu dieser Zeit nimmt die feministische Bewegung Gestalt an und erzielt greifbare Fortschritte. Die Frauen fordern das Recht über ihren Körper ein und laufen Sturm gegen ihre untergeordnete Stellung in einer von Männern dominierten Gesellschaft. Auch neue künstlerische Strömungen entstehen. Die Studentin Lebovici interessiert sich brennend für Dekonstruktion, Infragestellung und die Bedeutung der Sprache. Sie legt den Grundstein für ihre Zukunft als Kunsthistorikerin, Kritikerin und Kuratorin, und Mitte der 70er Jahre veröffentlicht sie ihre ersten Texte.
Später arbeitet sie unter anderem für „Art Press“ und „Libération“. Und sie bleibt eine Kämpfernatur, setzt sich für die Rechte der Homosexuellen und der Frauen ein – zum Beispiel in „Femmes artistes, artistes femmes: Paris, de 1880 à nos jours“, einem Buch über Künstlerinnen, das sie 2007 mit Catherine Gonnard veröffentlicht.

  • Fragebogen nach Marcel Proust

Stellen Sie sich vor, es ist 1970 und Sie sind …
… eine Stadt:
Paris, New York, Moskau, Berlin.

… ein Reiseziel:
Katmandu – das sollte hier jeder antworten.

… eine Farbe:
Schwarz.

… ein Motto:
„Der Schlüssel zur Macht liegt im Handschuhfach.“

… ein Kleidungsstück:
Ein Schal. Nicht etwa ein religiöses Kopftuch, sondern ein Palästinensertuch, wie man es damals trug, oder ein indischer Schal.

… ein Buch:
Fragen Sie mich doch nicht so was! Da gibt es viel zu viele, das ist zu schwierig. Ein Roman? „Die Verschwörung der Balkis“ von Monique Wittig.

… eine LP oder ein Song:
Irgendwas von den „Sex Pistols“.

… ein Film:
„Céline und Julie fahren Boot“ von Jacques Rivette.

Welche Utopie oder welches Konzept vermissen Sie am meisten?
Die Lust.

Welche Utopie oder welches Konzept vermissen Sie am wenigsten?
Wenn ich radikal wäre, würde ich sagen: die Revolution. Aber ich bleibe bei: die Vereinnahmung.

Welches Erlebnis hätten Sie nur in den 70er Jahren haben können?
Mein ganzes Leben. Nichts wäre passiert. Ich wäre eine kleine Idiotin geblieben. Na ja, vielleicht nicht ganz. Ich war eben damals 20, das erscheint vielleicht lächerlich, aber die 70er waren für mich wirklich entscheidend.
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Die wilden Seventies
Vom 04. bis zum 08. August 2008 um 20.15 Uhr
Regie: Emmanuelle Nobécourt
Produktion: Fabrice Coat
Autor: Didier Varrod
Produktion : Program33, ARTE GEIE
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Erstellt: 28-07-08
Letzte Änderung: 29-08-08


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