Die letzten Filme des Festivals sind zu sehen, und schon ganz bald werden wir wissen, wer in diesem Jahr die Goldene Palme mit nach Hause nehmen darf... Aber noch darf spekuliert und gewettet werden.
Heute gibt es aktuelle Texte zu lesen zu Elle s'appelle Sabine, einem einfühlsamen Dokumentarfilm, den die französische Schauspielerin Sandrine Bonnaire über ihre autistische Schwester Sabine Bonnaire gedreht hat, und der in der QUIZAINE DES REALISATEUR zu sehen war.
James Grays Wettbewerbsbeitrag We Own The Night ist der erste Film in diesem Jahr, in dem es Buhrufe zu hören gab. Wie auch in seinem Film THE YARDS spielen Mark Wahlberg und Joaquin Phoenix die Hauptrollen. In den 80er Jahren, im Nachtclubmilieu New Yorks angesiedelt steht der Clubbesitzer Bobby zwischen den Fronten: Einerseits ist er Sohn des Polizeichefs und andererseits hat er mit der Mafia zu tun – das kann nicht lange gut gehen.
Last not least: Die Provokateurin des französischen Kinos, Catherine Breillat hat es erstmals in den Wettbewerb von Cannes geschafft, und zwar mit der Verfilmung ihres Lieblingsromans von Barbey d’Aurevilly von 1851. Darin ist ein schöner Mann hin- und hergerisssen zwischen der Liebe zu seiner edlen Braut und zu seiner lustgierigen Geliebten. Gespielt wird diese von keiner anderen als Asia Argento, die damit in drei Filmen als laszive Femme Fatale brilliert: In Abel Ferraras Go Go Tales, in Olivier Assayas Boarding Gate und nun noch in Une Veille Maîtresse – Eine alte Geliebte.
Nana A.T. Rebhan






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