De Luca wurde 1950 in Neapel geboren. Zunächst schlägt er eine für einen Schriftsteller eher ungewöhnliche Laufbahn ein. Er schließt sich er einer Vereinigung der extremen Linken an und nimmt zahlreiche Gelegenheitsarbeiten als Maurer, Land- und Industriearbeiter an, die ihn bis nach Afrika führen. De Luca ist Autodidakt und bringt sich u.a. Hebräisch bei, um die Heiligen Schriften im Original lesen zu können. 1989 erscheint sein erstes Werk „Non ora non qui“.
Während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien arbeitet der Autor als Lastwagenfahrer für Hilfslieferungen. Heute lebt Erri de Luca, der sich besonders für die Menschenrechte stark macht, zurückgezogen in der Nähe von Rom. Seine Bücher handeln vom politischen Engagement, von der Natur und ihren Gewalten sowie von Frauen.Seine Werke erfahren besonders in Italien und Frankreich ein großes Echo. Aber auch in Deutschland hat er sich einen Namen gemacht. Seine Werke werden bei Rowohlt verlegt.






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