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Freitag, 24. Dezember 2004 ab 20.40 Uhr - 21/12/04

Es war einmal ...

>> Freitag, 24. Dezember 2004 um 20.40 Uhr
Themenabend: Wie man Dornröschen wachküsst
Jak se budi princezny
Wiederholung am 26. Dezember 2004 um 15.45 Uhr

Spielfilm, Tschechoslowakei 1977, HR, 82 Min.
Regie: Václav Vorlícek, Drehbuch: Bohumila Zelenková, Kamera: Frantisek Uldrich, Musik: Karel Svoboda, Produktion: Filmstudio Barrandov
Mit: Marie Horáková (Dornröschen), Jan Hrusínsky (Prinz Jaroslav), Jan Kraus (Prinz Georg), Jirí Sovák, Milena Dvorská, Vladimír Mensík, Frantisek Filipovensky, Stella Zázvorková, Oldrich Velen

Eine böse Fee hat Prinzessin Rosa mit einem Fluch belegt: Sie werde sich an ihrem 17. Geburtstag mit einem spitzen Gegenstand stechen und in einen tiefen Schlaf versinken - und mit ihr das ganze Königreich. Obwohl der König mit allen Mitteln versucht, den Fluch abzuwenden, erfüllt dieser sich. Jetzt kann nur noch ein Prinz helfen, der Dornröschen findet und sie wach küsst.


>> Freitag, 24. Dezember 2004 um 22.05 Uhr
Es war einmal...

Dokumentation von Jörg Adrian Huber
Deutschland 2004, HR, Erstausstrahlung, 45 Min.

Man merkt erst, wenn man einmal bewusst darauf achtet, dass Märchen unseren Alltag wie ein roter Faden durchziehen. Sie sind in Redewendungen und Werbespots ebenso lebendig wie in Kunst und Literatur. Doch woher kommen diese schlichten kleinen Erzählungen aus einer uns längst fremd gewordenen Welt? Sind sie an nächtlichen Lagerfeuern über Tausende von Jahren in unsere Gegenwart weitergereicht worden, wo sie dann zur Buchform erstarrten? Oder entstanden sie viel später, in der Frühzeit des Bürgertums, und wurden erdacht, um ungezogene Kinder brav zu machen? Die Dokumentation gibt Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die Märchen. ...


>> Freitag, 24. Dezember 2004 um 22.50 Uhr
Rumpelstilzchen und die Germanistik

Deutschland 2004, HR, Erstausstrahlung, 76 Min.
Von: Jörg Adrian Huber

Die Brüder Grimm sind einer breiten Öffentlichkeit heute nur noch durch "Grimms Märchen" bekannt, die nahezu in jedem Bücherschrank stehen. Das Märchensammeln war aber nur eine eher nebensächliche ihrer vielfältigen Aktivitäten. Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm hoben in unermüdlicher Arbeit nicht nur die Schätze des Mittelalters in Form von Sagen und Märchen, Liedern und Bräuchen. Sie gingen auch bis an die Wurzeln der deutschen Sprache, um sie systematisch zu erfassen. Resultat war das Deutsche Wörterbuch, dessen erster Band vor 150 Jahren erschien - neben der Märchensammlung ihr wichtigstes Lebenswerk.


>> Freitag, 24. Dezember 2004 um 00.10 Uhr
Tischlein deck dich

Stummfilm, Deutschland 1921 / 2004, HR, Erstausstrahlung, 64 Min.
Regie: Wilhelm Prager, Drehbuch: Johannes Meyer, Wilhelm Prager, Kamera: Willy Schwaebl, Bauten: Carl Ludwig Kirmse, Produktion: Ufa
Mit: Karl Geppert, Carl Kopp, Sophie Pagay

Drei Brüder werden von ihrem Vater in die Fremde geschickt. Dort sollen sie ihr Glück machen. Der älteste geht bei einem Schreiner in die Lehre und erhält zum Abschied das "Tischlein deck dich". Der zweite wird Müller und erhält als Belohnung von seinem Lehrherrn den "Goldesel". Doch beide werden von einem gierigen Wirt um ihren Arbeitslohn betrogen. Der dritte der Brüder wird Drechsler und bekommt von seinem Meister den "Knüppel aus dem Sack", mit dessen Hilfe er seine Brüder rächen kann. ARTE zeigt eine restaurierte Fassung des UFA-Stummfilms aus dem Jahr 1921, die mit zeitgenössischer Pianomusik unterlegt wurde.


Abbildung 1:

Fragment einer Freske von Bruno Schulz, 1941, Ukraine. Wenn Sie mehr über Bruno Schulz erfahren möchten, klicken Sie hier! Weitere Werke von Bruno Schulz noch bis zum 23.01.05 in der Ausstellung "La République des rêves" im Musée d´art et d´histoire du judaïsme, 71 rue du Temple, 75003 Paris

Erstellt: 21-12-04
Letzte Änderung: 21-12-04