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Nachdem Ende des 18. Jahrhunderts die Ethnologie und später die Ethnografie entstanden waren, wurde als Reaktion auf evolutionistische Theorien die moderne Anthropologie begründet.
Wissenschaftler unternahmen neue Versuche zur Klassifizierung von Gegenständen, die zunächst nach geografischen Kriterien und später nach einer Systematik geordnet wurden, um den Entwicklungsstand von Zivilisationen zu beurteilen.
Gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurde die Notwendigkeit ersichtlich, ethnologische Langzeit-Feldforschung zu betreiben, was durch die kolonialen Infrastrukturen erleichtert wurde. Man nahm sich nun Zeit für ausführliche Beobachtungen und sammelte gezielt Objekte für bestimmte Zwecke.
Es entstand der Wunsch, die unterschiedliche Beziehung zur Welt anderer Völker zu verstehen.
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Erstellt: 07-06-06
Letzte Änderung: 14-06-06